de- Und Rekonstruktion Der Heteronormativit T Im Social Web
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de- Und Rekonstruktion Der Heteronormativit T Im Social Web : Herausforderungen Fur Eine Geschlechtssensible Medienp Dagogik

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Description

Das Ordnungsprinzip in postmodernen Gesellschaften wie der Bundesrepublik Deutschland ist gepragt von binaren Kodierungen in Bezug auf Geschlechtsidentitat und Sexualitat. Das sozial konstruierte System der Heteronormativitat ist institutionell und kulturell verankert und wird stets reproduziert, indem die Mitglieder der Gesellschaft von Geburt an anhand vermeintlich bipolarer korperlicher Merkmale in die zwei sich gegenseitig begehrenden, vermeintlich anatomisch hergeleiteten Geschlechtsklassen 'Frau' und 'Mann' eingeteilt werden. Die binaren Zuordnungen sind wie selbstverstandlich zum Bestandteil der Geschlechteridentitat geworden. Als Ideal sozialer Bindungen gilt das monogame, heterosexuelle, Nachkommen produzierende Paar. Alternative Lebens- und Begehrensformen - in gegenwartigen gesellschaftlichen Diskursen graduell geduldet, toleriert oder sogar akzeptiert - werden als nicht eindeutige Abweichungen von der Norm aufgefasst. Mehr noch: Durch die Dominanz des heteronormativen Systems werden sie marginalisiert, verdangt oder sogar offen bekampft. In der Konsequenz bleiben sie der Mehrheit der gesellschaftlichen Subjekte un- oder nur zum Teil bewusst, was sie in ihrer sexuellen Selbstbestimmung einschrankt. In Anlehnung an subjektorientierte padagogische Konzepte kann jedoch davon ausgegangen werden, dass gesellschaftliche Individuen das heteronormative System dekonstruieren konnen. Weichen sie aber fur andere erkennbar von dem normativen binaren Prinzip ab, mussen sie in ihrem Lebensumfeld mit sozialen Sanktionen rechnen. Eine Chance kann diesbezuglich Social Web bieten: Vor allem aus Grunden eines (vermeintlich) anonymen, nicht physischen Auftretens und sozialer Entkontextualisierung kann hier Devianz gefordert werden. Das Internet als medialer Erprobungsraum vermag bei einer von der Norm abweichenden Identitatsfindung vor Konsequenzen in der 'Offline-Realitat' zu schutzen. Es bietet Chancen auf die Mitgestaltung von sozialer Realitat, und damit auf die Dekonstrshow more

Product details

  • Paperback | 60 pages
  • 154 x 218 x 6mm | 140.61g
  • Bachelor + Master Publishing
  • United States
  • English, German
  • black & white illustrations
  • 3863413504
  • 9783863413507

About Thomas Rakebrand

Thomas Rakebrand, B.A., Jahrgang 1987, arbeitete nach dem Abitur in der Übergangsphase zum Bachelorstudium als freier Zeitungsredakteur in seiner Heimatstadt Haldensleben, woraufhin er Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig studierte. Bei dem lokalen Radiosender der Universität begann er, sich ehrenamtlich als Ressortleiter und Moderator zu engagieren, bildete sich während des Erststudiums aber nicht nur im journalistischen Bereich weiter, sondern spezialisierte sich auch auf die Soziologie sowie insbesondere auf die Medienpädagogik. Hier absolvierte er sowohl Praktika im berufspraktischen als auch im wissenschaftlichen Bereich. Er ist seitdem als freier Medienpädagoge in verschiedenen Bildungseinrichtungen, wie dem BildungsCentrum des Mitteldeutschen Rundfunks, tätig sowie auch in medienpädagogischen Forschungsprojekten am Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung an der Universität Leipzig. Das Bachelorstudium schloss er im Jahr 2011 erfolgreich mit dem Grad Bachelor of Arts ab und nahm daraufhin ein konsekutives Masterstudium im Schwerpunkt Medienpädagogik auf, dessen Abschluss im Jahr 2013 geplant ist. Bereits vor dem Erststudium entwickelte der Autor ein besonderes Interesse für die sozialen De- und Rekonstruktionen von Geschlechteridentitäten, die im Zusammenhang mit den neuen Möglichkeiten im Social Web zum Thema des vorliegenden Buches wurden.show more