Wir Geben Nicht Auf!

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Description

Bankelsanger, Antimilitarist, Burgerschreck, Satiriker, Anarchist - der Schriftsteller und Politiker Erich Muhsam ist ein Einzelkampfer, der sich gerne zwischen alle Stuhle setzt. Wir geben nicht auf! - in unerbittlicher Strenge gegen sich und seine Umgebung vertritt Muhsam seine Uberzeugungen, die immer von den Grundlagen seiner historisch-gesellschaftlichen Analyse gepragt sind. Wenn sich Muhsam mit Mut und innerer Autonomie in Wort und Schrift fur andere einsetzt, denkt er zugleich daran, eine Mehrheit jenseits parteilicher Beschrankungen aufzubauen, die den aufkommenden Faschismus stoppen kann. Seine Mitstreiter sind zu wenige ... Erich Muhsam wird 1934 im KZ Oranienburg nach langer Haft qualvoll umgebracht. Im Nachhinein gibt ihm die Geschichte Recht; gerade deshalb wirkte er bedrohlich, gerade deshalb hasste man ihn. Gunther Gerstenberg hat charakteristische Texte aus verschiedenen Lebensphasen ausgewahlt, um dem ganzen Muhsam gerecht zu werden. Dabei favorisiert er Unbekanntes und berucksichtigt vor allem Texte mit einem Bezug zu Munchen und zu Bayern. In der ausfuhrlichen Einleitung wirft er Schlaglichter auf wichtige Stationen in Muhsams Leben. Zahlreiche zeitgenossische und zum Teil nur schwer zugangliche Dokumente - Verhorprotokolle, Briefe und Akten - ermoglichen ein umfassendes Verstandnis und eine Wurdigung der Position von Erich Muhsam.show more

Product details

  • Paperback | 216 pages
  • 127 x 203 x 12mm | 240g
  • Allitera Verlag
  • German
  • Illustrations, black and white
  • 3865200052
  • 9783865200051

About Erich Mühsam

Erich Muhsam, geboren 1878 in Lu-beck, zieht 1908 von Berlin nach Munchen. Dort schreibt er fur Kabaretts und Zeitschriften wie Simplicissimus Jugend und Der wahre Jacob; 1911 bis 1914 gibt er die Wochenschrift Kain - Zeitschrift fur Menschlichkeit heraus. Der Kriegsgegner wird nach Ausbruch der Revolution Mitglied des Revolutionaren Arbeiterrats in Munchen und ist ein fuhrendes Mitglied in der Munchner Raterepublik. 1919 wird Muhsam zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt, 1924 wird er amnestiert; von 1926 bis 1931 gibt er die Zeitschrift Fanal heraus; nach dem Reichstagsbrand wird Muhsam verhaftet, interniert, unmenschlich gequalt und in der Nacht zum 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Neben kampferischer Publizistik schrieb Muhsam autobiographische Texte und Theaterstucke; vor allem aber politische Zeitgedichte und Lieder.show more