Willie Doherty: Home
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Willie Doherty: Home

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Description

Das Action-Doku-Drama von Willie Doherty HOME (2016), so heißt die neueste Video-Installation von Willie Doherty, Documenta-Teilnehmer (2012) und Vertreter Irlands auf der Biennale von Venedig (2007). Auf subtile Weise hat Willie Doherty die prekäre politische Lage Nordirlands schon immer reflektiert und dabei stets individuelle Befindlichkeiten, die zwischen Sicherheit und Bedrohung, Verletzbarkeit und Unversehrtheit schwanken, in den Fokus genommen so wie er nun in selber übergeordneter Form auch nach dem Kontext von Migration und gesellschaftlicher Zugehörigkeit fragt. HOME kreist um die Flüchtlingsthematik, während die Videoarbeiten "The Amnesiac" (2014) und "Buried" (2009) Aspekte der Erinnerung mit dem Wunsch nach individueller Unversehrtheit verbinden. Die Installation "Remains" (2013) spielt dagegen mit der Idee des kollektiven Gedächtnisses, indem sie ihr Augenmerk auf die von drei IRA-Generationen gepflegte Praxis des sogenannten Kneecapping richtet. Dabei wurden tatsächliche oder vermeintliche Abweichler oder Verräter mit einem Schuss in eine der Kniescheiben bestraft. Die das Imaginationsvermögen stark reizenden Videos werden stets inhaltlich von zumeist dokumentarischen Fotografien begleitet. Zwischen den beiden Polenmöglichkeiten bleiben weitestgehend offen. Willie Dohertys Fotografien und Videos laden daher zum offenen Umgang mit Bildern ein, denen wir ansonsten nur noch mit äußerstem Misstrauen begegnen würden. Ausstellung: Villa Merkel Städtische Galerien Esslingen, 14/2- 24/4/2016 Das Action-Doku-Drama von Willie Doherty HOME (2016), so heißt die neueste Video-Installation von Willie Doherty, Documenta-Teilnehmer (2012) und Vertreter Irlands auf der Biennale von Venedig (2007). Auf subtile Weise hat Willie Doherty die prekäre politische Lage Nordirlands schon immer reflektiert und dabei stets individuelle Befindlichkeiten, die zwischen Sicherheit und Bedrohung, Verletzbarkeit und Unversehrtheit schwanken, in den Fokus genommen – so wie er nun in selber übergeordneter Form auch nach dem Kontext von Migration und gesellschaftlicher Zugehörigkeit fragt. HOME kreist um die Flüchtlingsthematik, während die Videoarbeiten "The Amnesiac" (2014) und "Buried" (2009) Aspekte der Erinnerung mit dem Wunsch nach individueller Unversehrtheit verbinden. Die Installation "Remains" (2013) spielt dagegen mit der Idee des kollektiven Gedächtnisses, indem sie ihr Augenmerk auf die von drei IRA-Generationen gepflegte Praxis des sogenannten Kneecapping richtet. Dabei wurden tatsächliche oder vermeintliche Abweichler oder Verräter mit einem Schuss in eine der Kniescheiben bestraft. Die das Imaginationsvermögen stark reizenden Videos werden stets inhaltlich von zumeist dokumentarischen Fotografien begleitet. Zwischen den beiden Polen Authentizität und Fiktion erforscht Willie Doherty die Bedingungen des Filmischen und spielt gekonnt mit den Genres des Action-, Autoren- oder Dokumentarfilms. Seine Bildtechnik gleicht dabei einer kriminalistischen Erzählung: Sie steigert die Ununterscheidbarkeit zwischen konkreter Bedrohung und der Angst vor dem Unbestimmten, Erzählstrukturen und ihre Interpretationsmöglichkeiten bleiben weitestgehend offen. Willie Dohertys Fotografien und Videos laden daher zum offenen Umgang mit Bildern ein, denen wir ansonsten nur noch mit äußerstem Misstrauen begegnen würden. Ausstellung: Villa Merkel Städtische Galerien Esslingen, 14/2–24/4/2016show more

Product details

  • Paperback | 120 pages
  • 215 x 265 x 15.24mm | 907.18g
  • Snoeck Verlagsgesellschaft Mbh
  • Cologne, Germany
  • English
  • 80 colour ills
  • 3864421780
  • 9783864421785