Welt im Widerspruch

Welt im Widerspruch : Gedanken zu einer Phanomenologie als ethischer Fundamentalphilosophie

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Description

Um die Sache der Phanomenologie handelt es sich in den folgenden Meditationen. Sie sind aus der Uberzeugung des Verfassers erwach- sen, dass die phanomenologische Philosophie imJahre 1990nochetwas zu sagen hat, etwas Bedeutsames. Sie ist keineswegs die sagenhafte "Philosophia perennis". Es ist auch nicht so, dass sie die Losung der Probleme aller Philosophen und philosophischen Stromungen zu bie- ten hatte. Abersiespieltnochstetseine unersetzliche Rolleimintellek- tuellen Gesprach unseres Jahrhunderts. Sie verdient es nicht, zu dem alten Eisen geworfen zu werden, das lediglich als Material fur histori- sche Betrachtungen Interesse erregt. Ist im produktiven Denken derer, die der phanomenologischen Be- wegung zugerechnet werden, eine gewisse Erschlaffung eingetreten? "Die Phanomenologen werden sich etwas einfallen lassen mussen", sagte unlangst ein Bekannter. Dieser Rat, diese Mahnung sind jedoch ein wenig einseitig. Das bessere Neue soll ja jeweils aus dem guten Alten erwachsen. Eine Besinnung auf das bereits Geleistete sollte daher allem "Einfallen-lassen" vorhergehen.
Die phanomenologische Bewegunghat im Laufe ihrerEntwicklung mancherlei wertvolleDenk- anstosse hervorgebracht, die bisher nicht in ihrer philosophischen Be- deutsamkeit erkannt wurden. An diese Denkmotive ware zunachst anzuknupfen. Dies gilt vor allem in Bezug auf den Initiator der phanomenologi- schen Philosophie Edmund Husserl. Wahrend einige seiner Schriften bekannt, ja uberbekannt sind, bleiben manche seiner intimen Uberle- gungen unbeachtet. Sie fugen sich nicht in das, was man mit einem gewissen Recht die "offizielle Doktrin" nennen konnte. Der Verfasser wird bemuht sein, aufwichtiges Gedankengut Husserls aufmerksam zu machen und es zu verwerten.
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Product details

  • Paperback | 212 pages
  • 154.94 x 234.95 x 13.21mm | 399.16g
  • Dordrecht, Netherlands
  • English
  • Softcover reprint of the original 1st ed. 1991
  • XII, 212 p.
  • 0792315510
  • 9780792315513

Table of contents

I. Meditation ist Erfahrung Fundierend?.- Abschnitt 1. Das wahrgenommene Dingobjekt: Wurfel oder Hexaeder?.- Abschnitt 2. Immanente Wahrnehmung und temporale Horizonte.- Abschnitt 3. Immanente Wahrnehmung oder Reflexion?.- Abschnitt 4. Eidos und Erfahrung.- Abschnitt 5. Das vergessene Vergessen und das verlernte Lernen.- Abschnitt 6. Wesentliche Ambivalenz der wahrnehmenden Erfahrung.- II. Meditation Eine Welt, Viele Welten.- Abschnitt 1. Gibt es eine Erfahrung der Welt?.- Abschnitt 2. Ontische Welt und Welthorizont.- Abschnitt 3. Der offene Horizont.- Abschnitt 4. Vielfalt von Welten.- Abschnitt 5. Welt, Endlichkeit und Faktizitat.- Abschnitt 6. Die horizontlose Welt der Wissenschaft.- III. Meditation Ontologie des Zusammenspiels.- Abschnitt 1. Erfahrung und Kontemplation.- Abschnitt 2. Leibliche Erfahrung.- Abschnitt 3. Zusammenspiel und Optimalsituation.- Abschnitt 4. Das Spiel der Hande.- IV. Meditation Konstitution und Zusammenspiel.- Abschnitt 1. Mitkonstituenten und Mitkonstituierende.- Abschnitt 2. Lebenswelt und Praxis.- Abschnitt 3. Normativitat der Lebenswelt.- Abschnitt 4. Konstitution einer Umwelt.- Abschnitt 5. Hoeherstufige Tradition.- Abschnitt 6. Vorlaufige Zwischenbetrachtung.- V. Meditation Welt im Widerspruch.- Abschnitt 1. Irrtum, Fehlschlag, Konflikt.- Abschnitt 2. Der Andere und der Fremde.- Abschnitt 3. Heimwelt und Fremdwelt.- Abschnitt 4. Fremde draussen, Fremde drinnen.- Abschnitt 5. Die Fremdwelt als Gegenwelt.- Abschnitt 6. Probleme des relativen Sinnes.- VI. Meditation Naturaler Bereich und Welt des Menschen.- Abschnitt 1. Zusammenspiel und symbiotische Verflechtung.- Abschnitt 2. Welt ohne Wahrheit.- Abschnitt 3. Welt ohne Gute.- VII. Meditation die Dimension der Hoehe.- Abschnitt 1. Sinn und Sinngebung.- Abschnitt 2. Symbolisches Verhalten.- Abschnitt 3. Dualismus, Monismus, Exterioritat.- VIII. Meditation Grenzen Einer Transzendentalphilosophie.- Abschnitt 1 Die Eigenart von Husserls transzendentalem Denken.- Abschnitt 2. Ethische Erfahrung.- IX. Meditation Absolute Verantwortung.- Abschnitt 1. Das "desiderium" der Getrennten.- Abschnitt 2. Zusammenspiel und ethische Initiative.- Abschnitt 3. Die Absolutheit der Verantwortung.- Abschnitt 4. Das Sagen als Zuwendung.- X. Meditation Vernunftglaube.- Abschnitt 1. "Ent-tauschung" der wissenschaftlichen Vernunft.- Abschnitt 2. Der Phanomenologe am Scheideweg.- Abschnitt 3. Eine Ethik des Friedens.- Abschnitt 4. Zweierlei Wahrheitsethos.- Abschnitt 5. Ratio militans.- Bibliographie.- Namenregister.
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