Ubermachte

Ubermachte : Der Rote Schirm/Im Gotischen Hause

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Description

Die beiden folgenden Novellen von Wilhelm Jensen (1837-1911), "Der rote Schirm" und "Im goti-schen Hause," erschienen 1892 im Verlag von Emil Felber, Berlin unter einem Titel Uebermaechte. Sie wurden seither nicht nachgedruckt. Aus diesem Grund habe ich sie mit milder Anpassung an die moderne Rechtschreibung (hauptsaechlich bei "th" und "ss") abgeschrieben, ohne den Text sonst zu aendern/modernisieren. Die zitierten Gedichte (sowohl von Hoelderlin als auch von Jensen) habe ich im Original gelassen. Diese beiden Werke Jensens spielen eine gewisse Rolle in der Geschichte der Psychoanalyse, weil Sigmund Freud in einem Brief vom 16. Dezember 1907 Wilhelm Jensen darauf ansprach: ." . . dass mich ein kundiger Freund auf zwei andere Ihrer Novellen aufmerksam gemacht hat, die Sie unter einem Titel "Uebermaechte" vereinigt haben. Von diesen weist die erste - Der rote Schirm - auffaellig viele Zuge auf, die auch der Gradiva eigen sind; auch die andere - Im gotischen Hause - erscheint durch Vermittlung der ersteren an die Gradiva geknuepft." Der Text von Freuds Brief und Jensens Antwort darauf sind im Anhang. Hartmut Heyck The two novellas by Wilhelm Jensen (1837-1911), "Der rote Schirm" ("The Red Umbrella") and "Im gotischen Hause" ("In the Gothic House") were originally published in 1892 by Felber under the title Uebermaechte (Superior Powers). They have apparently never been published in English. -show more

Product details

  • Paperback | 170 pages
  • 139.7 x 215.9 x 9.91mm | 276.69g
  • Createspace Independent Publishing Platform
  • United States
  • German
  • black & white illustrations
  • 1508617678
  • 9781508617679

About Wilhelm Jensen

Wilhelm Hermann JENSEN wurde am 15. Februar 1837 in Heiligenhafen/Holstein als Sohn des Kieler Buergermeisters Sven Hans JENSEN (1795-1855) geboren. Er war u.a. der Schwiegersohn des Schriftstellers und Journalisten Moritz BRUEHL (1819-1877), der Schwiegervater des Historikers Eduard HEYCK (1862-1941), und der Grossvater des Schriftstellers und Dichters Hans HEYCK (1891-1972). JENSEN besuchte Gymnasien in Kiel und Luebeck, studierte dann Medizin in Kiel, Wuerzburg, Jena und Breslau. 1860 gab er das Medizinstudium jedoch auf und uebersiedelte nach Muenchen, wo er u.a. mit E. Geibel verkehrte, um sich der Literatur zu widmen. 1865 heiratete JENSEN Marie BRUEHL in Wien und zog nach Stuttgart, wo er fuer kurze Zeit die Schwaebische Volkszeitung leitete. 1869 wurde er Herausgeber der Nord-deutschen Zeitung in Flensburg, kehrte 1872 nach Kiel zurueck, lebte von 1876 bis 1888 als freier Schriftsteller in Freiburg und von 1888 bis zu seinem Tod in Muenchen und St. Salvator bei Prien/Chiemsee. JENSEN war ein fruchtbarer Dichter und Schrift-steller, Autor von mehr als 150 Novellen, Roma-nen, Theaterstuecken und Gedichtsammlungen. Karin von Schweden (1872) hatte Auflagen von mehr als 230,000 Exemplaren. JENSENS Beliebt-heit beim Publikum schwand jedoch noch zu seinen Lebzeiten; jetzt ist er beinahe unbekannt und verdankt es hauptsaechlich einer Analyse von Sigm. Freud ( Der Wahn und die Traeume in W. Jensens Gradiva," 1907), dass er nicht ganz vergessen ist. - In einem Brief an JENSEN vom 16. Dezember 1907 befragt Freud den Autor ueber dessen Novellen Der rote Schirm" und Im gotischen Hause." U.a. aus diesem Grund wird hier der Text der beiden Novellen leicht modernisiert nachgedruckt. Hartmut Heyck, Urenkel von Wilhelm Jensen Wilhelm H. JENSEN was born in 1837 at Heiligenhafen/Holstein (now Germany) and died in 1911 in Munich. Jensen was a prolific writer, poet and dramatist with more than 150 titles to his credit: Karin von Schweden had sales of 230,000+ copies. Jensen has now fallen out of favour with the public and is these days known mainly because Sigm. Freud analysed his novel Gradiva ("Delusion and Dream in Wilhelm Jensen's Gradiva"). If it were not for Gradiva, Jensen would now be largely forgotten. - As shown by a letter Freud wrote to Jensen in 1907, Freud was interested in Jensen's novellas "The Red Umbrella" and "In the Gothic House" in connection with Gradiva. For this reason the novellas are now made available in English. H. Heyck"show more