Nächster Halt Himmelreich
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Nächster Halt Himmelreich

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Description

Die Liebe ist auf Verwirklichung aus, bedarf aber auch der Träume. Davon weiß der Erzähler des Romans "Nächster Halt Himmelreich" zu berichten, der am liebsten zur Zeit der deutschen Romantik gelebt hätte, wofür es aber leider zu spät ist. Aus einer Betreuungsanstalt in die Freiheit entlassen, kommt er in ein fremd gewordenes Leben zurück, dem er als Verlierer begegnet, der großmäulig genug ist, seine Niederlagen ins Gegenteil zu verkehren. Bei einer Generalswitwe in Freiburg nimmt er Quartier und bekommt wenig später einen Ein-Euro-Job in einer Rehaklinik im Schwarzwald. Er soll sich um vernachlässigte Patienten kümmern. Dieser Tätigkeitsbereich ist neu im chronisch defizitären Gesundheitsbereich und hat Zukunft. Als sich die Generalswitwe überraschend zum Pflegefall erklärt, ist er auch bei ihr als Betreuer gefordert. Er gibt sein Bestes, wird zum Geschichtenerzähler und Alleinunterhalter, der zu guter Letzt sogar die Frau seines Lebens wiederfindet. Wem so viel Glück widerfährt, darf getrost schwach werden: Er verabschiedet sich und fährt noch einmal hinauf in den Hochschwarzwald. Dort, oberhalb der Bahnstation "Himmelreich", kommt er seiner Wahrheit so nahe, dass es ihn fortreisst und er verschwindet - ein Abgang mit Folgen. "Nächster Halt Himmelreich" ist ein teils fröhlicher, teils wehmütiger Roman, der von Liebe und Romantik, aber auch von den wiederkehrenden Pannen menschlicher Selbsterfahrung berichtet. Am Ende landen wir da, wo wir hingehören: es geht, so Novalis, "immer nach Hause", das Paradies hat durchgehend geöffnet ...show more

Product details

  • Hardback | 213 pages
  • 122 x 192 x 22mm | 300g
  • Kloepfer und Meyer
  • German
  • 3863510550
  • 9783863510558

Review Text

"Böhmer schaut dorthin, wo sich, sozusagen, das große Individuum, eingehüllt in seine schlechte Partikularität, und die Weltseele Guten Tag sagen, wo die philosophiehistorischen Gestalten den letzten Rest der Erdenhülle, des Spinngewebs aus leberwurstgrauer Theorie in die Ecke werfen, sich emporschwingen und dem Numinosen ins Auge blicken. Böhmer hat sich der Denker takt- und liebevoll angenommen, er führt uns durch seine Schwerdenkermenagerie, er wirft biographische Skizzen an die Kellerwand - was wollen wir mehr? Und immer wieder blitzen aus einer anderen Welt die Ideen auf. Und wir lernen sogar noch etwas dabei." Wiener Zeitung "Otto A. Böhmer brilliert mit lakonischen Formulierungen, mit starken Bildern, die bleiben." Die Weltwoche, Zürich "Wundersam leichte Wehmut und doppelbödige Heiterkeit durchziehen Otto A. Böhmers Prosa, die dem Leser intellektuelles Vergnügen und anrührende Herzenswärme zugleich verschaffen: was für ein kunstvolles Arrangement!" ORFshow more