Krankenstands- und Arbeitslosenquote in Deutschland
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Krankenstands- und Arbeitslosenquote in Deutschland : Eine ökonomische Perspektive

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Description

Der nicht nur in Deutschland zu beobachtende inverse Zusammenhang zwischen Krankenstand und Fehlzeitenquote nimmt seit Jahren eine prominente Stellung in der wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion ein. Die vorliegende Arbeit versucht dieses Phänomen als Konsequenz individueller Entscheidungen zu erklären. Grundlage für die Erklärung und die folgende empirische Überprüfung bildet die Effizienzlohntheorie. Diese erklärt das Auftreten von arbeitnehmerseitigen Fehlzeiten als Resultat eines Nutzenmaximierungsprozesses. In Zeiten wirtschaftlicher Stagnation bzw. Rezession, die ihren Ausdruck in steigenden Arbeitslosenquoten findet, werden Arbeitnehmer ihren Umfang an Fehlzeiten einschränken, um die für sie negativen Konsequenzen zu reduzieren. Dem gegenüber liefert die Selektionshypothese eine auf Arbeitgeberentscheidung gestützte Deutung für die Höhe des Krankenstandes. Arbeitgeber werden in Phasen des wirtschaftlichen Abschwungs ihre Personalkapazitäten so anzupassen versuchen, dass die weniger produktiven, das heißt häufiger kranken, Arbeitnehmer zuerst entlassen werden. Mit Hilfe der Daten des Sozioökonomischen Panels werden die im Rahmen des theoretischen Teils postulierten Hypothesen einer empirischen Überprüfung unterzogen.show more

Product details

  • Paperback | 213 pages
  • 149 x 213 x 15mm | 288g
  • Hampp, Rainer
  • German
  • 15 schwarz-weiße Abbildungen
  • 3866181388
  • 9783866181380

Table of contents

1;Geleitwort;6§2;Vorwort;8§3;Inhaltverzeichnis;10§4;Abbildungsverzeichnis;13§5;Tabellenverzeichnis;14§6;Abkürzungsverzeichnis;15§7;1 Einleitung;16§7.1;1.1 Motivation der Arbeit;16§7.2;1.2 Aufbau der Arbeit;19§8;2 Fehlzeiten, Absentismus und Krankenstand;21§8.1;2.1 Kategorisierung von Fehlzeiten;21§8.1.1;2.1.1 Ausfallzeiten;22§8.1.2;2.1.2 Fehlzeiten im engeren Sinne;22§8.1.3;2.1.3 Krankheitsbedingte Fehlzeiten und Absentismus;23§8.2;2.2 Absentismus aus dem Blickwinkel der Principal-Agent-Theorie;24§8.2.1;2.2.1 Die Beziehung Arbeitnehmer - Arbeitgeber;26§8.2.2;2.2.2 Die Beziehung Arzt - Patient;27§8.2.3;2.2.3 Die Beziehung Patient - Arzt;29§8.2.4;2.2.4 Die Beziehung Arbeitgeber - Arzt;30§8.2.5;2.2.5 Fazit;31§8.3;2.3 Fehlzeiteninduzierte Kosten;32§8.3.1;2.3.1 Direkte Kosten;33§8.3.2;2.3.2 Indirekte Kosten;35§8.4;2.4 Entwicklungen des Krankenstandes in Deutschland;37§8.4.1;2.4.1 Krankenstand als gesamtwirtschaftlicher Fehlzeitenindikator;37§8.4.2;2.4.2 Die Entwicklung im Wochenverlauf;38§8.4.3;2.4.3 Langfristiger Verlauf des Krankenstandes;40§8.4.4;2.4.4 Strukturelle Determinanten des langfristigen Krankenstands;42§9;3 Fehlzeiten in der ökonomischen Theorie;50§9.1;3.1 Die Theorie des Arbeitsangebots;51§9.2;3.2 Die Theorie der Arbeitsnachfrage;56§9.3;3.3 Die Effizienzlohntheorie;61§9.3.1;3.3.1 Grundlagen der Effizienzlohntheorie;61§9.3.2;3.3.2 Der Shirking-Ansatz;63§9.3.3;3.3.3 Der Shirking-Ansatz und Arbeitslosigkeit;66§9.4;3.4 Krankenstand im Konjunkturverlauf: Motivation oder Selektion;68§9.5;3.5 Konkurrierende Hypothesen;71§9.6;3.6 Weitere Determinanten individueller Fehlzeiten;73§10;4 Arbeitslosigkeit und Fehlzeiten - empirische Ergebnisse;95§10.1;4.1 Empirische Strategie;95§10.2;4.2 Datenbasis;97§10.3;4.3 Abhängige Variablen und ihre Ausprägung;98§10.4;4.4 Schätzmodelle;99§10.4.1;4.4.1 Probit-Modelle;99§10.4.2;4.4.2 Zähldatenmodelle;100§10.5;4.5 Fehlzeiten und ihre Bestimmungsgründe;104§10.5.1;4.5.1 Variablenspezifikation;104§10.5.2;4.5.2 Sampleselektion;109§10.5.3;4.5.3 Deskriptive Statistik;112§10.5.4;4.5.4 Schätzergebnisse;120§10.6;4.6 Das Risiko der Arbeitslosigkeit;138§10.6.1;4.6.1 Variablenspezifikation;138§10.6.2;4.6.2 Sampleselektion;141§10.6.3;4.6.3 Deskriptive Statistik;142§10.6.4;4.6.4 Schätzergebnisse;144§11;5 Fazit;147§12;Literatur;151§13;Anhang;166show more