Interorganisationssysteme und Unternehmensnetzwerke

Interorganisationssysteme und Unternehmensnetzwerke

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Description

Gegenwiirtig findet einerseits ein an Tempo rasch gewinnender, oft dramatischer Umbau von Unternehmen und ganzen Wirtschaftszweigen statt. Beispiele wie ABB oder IBM, Entwicklungen im Automobil-, Banken- oder Versicherungsbereich bieten reiches empirisches Belegmaterial. Auf der anderen Seite hat der Aufbau einer globa- len neuen Telematikinfrastruktur in den letzten Jahren neue Grossenordnungen er- reicht. Schlagworte wie Internet oder Information Superhighway haben dies einer breiten Offentlichkeit zum Bewusstsein gebracht. Die erste Entwicklung ist wesentlich mit der Herausbildung bzw. mit der zunehmen- den Bedeutung von Unternehmensnetzwerken verbunden. Dabei sind die verschie- densten Formen von Netzwerken anzutreffen - von hierarchisch organisierten Liefer- verbunden, wie etwa in der Automobilindustrie, bis zu offenen, marktmassig organi- sierten Netzen, wie beispielsweise im Bereich der Textilindustrie. Die zweite Entwicklung ist im informationstechnischen Bereich eng mit den Interorganisa- tionssystemen (IDS) verbunden. Diese beiden Entwicklungen sind nicht unabhiingig voneinander. Ohne die Frage nach dem Primat der einen oder anderen Entwicklung aufzuwerfen oder gar zu beantwor- ten, kann festgehalten werden, dass sie einander bedingen: Die heutige Form der Un- ternehmensnetzwerke ware ohne die in ihnen Verwendung findenden Interorganisati- onssysteme nicht funktionsfahig. Die sich in den Unternehmensnetzwerken stellenden Aufgaben des Informationsaustauschs treiben ihrerseits die Entwicklung neuer Formen von IDS voran - zur Zeit namentlich im Bereich offener Systeme.
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Product details

  • Paperback | 311 pages
  • 148.08 x 210.06 x 16.76mm | 414g
  • Wiesbaden, Germany
  • German
  • 1996 ed.
  • 15 black & white illustrations
  • 3824402939
  • 9783824402939

Table of contents

I Interorganisatorische Beziehungen als Gegenstand betriebswirtschaftlicher Analyse.- 1 Wechselwirkungen organisatorischer und technischer Entwicklungen.- 2 Zur Dialektik interorganisatorischer Beziehungen.- 3 Aufbau der Untersuchung.- 4 Methodische Anmerkungen.- II Unternehmungsnetzwerke und Interorganisationssyteme: Grundlagen des wirtschaftlichen Strukturwandels.- 1 Der Kontext: Wirtschaftliche Restrukturierung.- 1.1 Symptome und Widersprüche des Strukturwandels.- 1.1.1 Der empirische Befund: Sinkende Unternehmungsgröße vs. Konzentrationstrend.- 1.1.2 Internationalisierung - Regionalisierung.- 1.2 Erklärungen des Strukturwandels aus unterschiedlichen Perspektiven.- 1.2.1 The New Competition.- 1.2.2 Die Perspektive der politischen Soziologie.- 1.2.3 Die wirtschaftsgeschichtliche Perspektive.- 1.2.4 Die technologische Perspektive.- 1.2.5 Die strategische Perspektive.- 1.2.6 Theorie der Unternehmung.- 1.2.7 Systemgrenzen der Unternehmung.- 1.2.8 Netzwerkorganisation - ein Perspektivenwechsel.- 1.3 Netzwerke als universelles Phänomen.- 2 Neue Technologien und die Entwicklung von Interorganisationssystemen.- 2.1 Interorganisationssysteme.- 2.1.1 Zum Begriff von IOS.- 2.1.2 Formen und Entwicklungsstufen von IOS.- 2.1.3 Perspektiven auf IOS.- 2.2 EDI: Technologie eingebunden in organisatorische und institutionelle Rahmenbedingungen.- 2.2.1 Perspektiven auf EDI.- 2.2.2 EDI und der Strukturwandel.- III Ein integrativer, sozio-ökonomischer Bezugsrahmen zur Analyse der Bestimmungsfaktoren der institutionellen Gestaltung.- 1 Zur Bestimmung des Netzwerkbegriffs.- 1.1 Unternehmungsnetzwerke - eine begriffliche und konzeptionelle Einordnung.- 1.2 Unternehmungsnetzwerke zwischen Hierarchie und Markt.- 1.2.1 Netzwerke als Hybridform.- 1.2.2 Netzwerke als eigenständige Organisationsform.- 1.2.3 Netzwerke als dialektische Synthese.- 2 Ein sozio-ökonomischer Bezugsrahmen für Unternehmungsnetzwerke.- 2.1 Das AGIL-Schema als Strukturierungsmuster.- 2.2 Die Grundformen wirtschaftlicher Koordination.- 2.2.1 Adaption: Markt.- 2.2.2 Zielerreichung: Hierarchie.- 2.2.3 Integration: Netzwerk.- 2.2.4 Bewahrung latenter Strukturen: Verhandlungssystem.- 2.3 Ausdifferenzierung von Netzwerkfunktionen.- 2.3.1 Dimensionen der Austauschbeziehung.- 2.3.2 Governance-Dimensionen.- 2.3.3 Soziale Dimensionen.- 2.3.4 Normativ-kulturelle Dimensionen.- 2.4 Interdependenzen zwischen den Netzwerkdimensionen.- 2.4.1 Interpenetration von Netzwerkdimensionen.- 2.4.2 Zur Entwicklungsdynamik von Netzwerken.- 2.5 Netzwerktypologie.- 2.5.1 Tausch-Netzwerke.- 2.5.2 Fokale Netzwerke.- 2.5.3 Clubs.- 2.5.4 Lern-Netzwerke.- 3 Interpenetration von Netzwerkdimensionen und Konfiguration von Netzwerkebenen.- IV Technisch-organisatorische Wechselwirkungen und Implikationen für die Gestaltung interorganisatorischer Beziehungen.- 1 Wirkungsanalyse: Perspektiven und Wirkungsdimensionen.- 1.1 Wirkungen von IOS.- 1.1.1 Wirkungsdimensionen von IOS.- 1.1.2 Hypothesen zum Einfluß von IOS auf die Entwicklung von Koordinationsformen.- 1.1.3 Wirkungen von IOS auf die Netzwerkdimensionen.- 1.1.4 Wirkungen von IOS in Abhängigkeit von Designmerkmalen.- 1.1.5 Zusammenfassung: Drei Einflußrichtungen von IOS.- 1.2 Wirkungen von Unternehmungsnetzwerken auf die Entstehung und Ausbreitung von IOS.- 1.2.1 Organisations- und Institutionslücke.- 1.2.2 IOS als Instrument zur Intensivierung der Zusammenarbeit.- 1.2.3 Vertrauen und Reputation.- 1.3 Thesen zu organisatorisch-technischen Wechselwirkungen.- 1.3.1 Die Gestaltungsthese: Rekursive Verknüpfung von organisatorischer und technischer Gestaltung.- 1.3.2 Die Koevolutionsthese.- 1.3.3 Desiderata der Forschung.- 2 Konfiguration interorganisatorischer Arrangements.- 2.1 Netzwerkkonfiguration und Koordinationsstrategie.- 2.1.1 Zum Begriff der Netzwerkkonfiguration.- 2.1.2 Zum Konzept der Koordinationsstrategie.- 2.2 Ein Bezugsrahmen der Koordinationsstrategie.- 2.2.1 Markt- und Branchenstrukturmerkmale.- 2.2.2 Koordinationsformen.- 2.2.3 Beziehun
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About Stefan Klein

Prof. Dr. Stefan Klein ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Interorganisationssysteme an der Universität Münster.
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