Homosexuelle Männer im KZ Sachsenhausen
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Homosexuelle Männer im KZ Sachsenhausen

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Description

Nach der ersten offiziellen Erwähnung der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker dauerte es noch fünfzehn Jahre, bis die Gedenkstätte des KZ Sachsenhausen und das Schwule Museum eine Ausstellung zur Lage der homosexuellen Häftlinge ausrichteten. Der Katalog der Ausstellung (2000) ist neben zahlreichen verstreuten Aufsätzen und den Erinnerungen der Überlebenden nach wie vor die einzige Publikation, die umfassende über das Leben, Leiden und Sterben der Männer in einem Lager Auskunft gibt. Dieses seit langem vergriffene Buch soll nicht fehlen, wenn 70 Jahre nach Kriegsende der Evakuierung, Befreiung oder Übergabe der Lager an die Opfer dieses mörderischen Systems gedacht wird; wir präsentieren deshalb eine unveränderte Neuauflage dieses Standardwerks.
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Product details

  • Paperback | 397 pages
  • 172 x 238 x 32mm | 830g
  • Maennerschwarm
  • German
  • Unexpurgated
  • Unveränd. Neuaufl.
  • m. zahlr. Abb.
  • 3863001923
  • 9783863001926

Table of contents

Andreas Sternweiler: Chronologischer Versuch zur Situation der Homosexuellen im KZ Sachsenhausen

Andreas Sternweiler: "Er ging mit ihm alsbald ein sogenanntes 'Festes Verhältnis' ein." Ganz normale Homosexuelle

Andreas Pretzel: "... zwecks Umschulung auf unbestimmte Zeit". Als Berufsverbrecher in Vorbeugehaft

Joachim Müller: "Wohl dem, der hier nur eine Nummer ist." Die Isolierung der Homosexuellen

Andreas Sternweiler: "... wegen dringenden Verdachts homosexueller und bündischer Betätigung festgenommen." Homosexuelle aus der Jugendbewegung

Andreas Sternweiler: "Nachteiliges über ihn konnte nicht festgestellt werden." Mitstreiter aus der Schwulenbewegung

Andreas Sternweiler: "Er hatte doppelt so schwer zu leiden." Homosexuelle Juden

Joachim Müller: "Wie die Bewegung, so die Verpflegung." Die Strafkompanie Schuhläufer

Joachim Müller: "Unnatürliche Todesfälle." Vorfälle in den Außenbereichen Klinkerwerk, Schießplatz und Tongrube

Susanne zur Nieden: "Hier kann doch von einer Verführung von meiner Seite aus nicht die Rede sein." Freier und Stricher im Visier der Gestapo

Joachim Müller: "Um von meinem Trieb befreit zu werden." Kastrationen im Krankenrevier

Fred Brade: "... die trotz Nazi-Terror Menschen geblieben sind." Homosexuelle Häftlingsärzte und Pfleger im Krankenbau 1943 - 1945

Andreas Sternweiler: "... als ein Beweis, dass wir zusammenhalten." Freundschaft und Solidarität

Fred Brade: "... was Einmaliges im Lager, dass ein Homo solche Machtbefugnisse besaß." Die SS-Leute Karl Schwerbel und Heinz Beerbaum.

Susanne zur Nieden: "Er ist ein
175er." Ausgrenzungen verfolgter Homosexueller in Berlin 1945 - 1949

Einzeldarstellungen über den Künstler Richard Grune, den Sänger Paul O'Montis, den Tänzer Richard Barnack, Walter Schneider und Ernst Homuth, den Politiker Walter Brand, den Widerstandskämpfer Paul Hahn, Walter Schwarze, Albert Christel und Heinz Heger
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