Hinter den Zeilen
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Hinter den Zeilen : Ein Medienreport

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Description

Sie sind alle Mitte zwanzig, haben etwa Betriebswirtschaft, Polito logie oder Kommunikations wissenschaft studiert, sind gewissermaßen Expertinnen für Kunstgeschichte, Philosophie, Literatur, Germanistik, Englisch, Italienisch oder Grafik design. Nach fünf Studienjahren tauschen diese dreizehn Studentinnen der Tübinger Medienwissenschaft Schreibtisch und Hörsaal gegen Notizblock und Aufnahmegerät ein. Sie befragten Journalisten, interviewten Medienopfer, trafen Insider. Herausgekommen ist eine Erstveröffentlichung, die einen 13fach überraschenden Blick in die Arbeitsweise von Journalisten bietet. Einseitig, korrupt und manipulativ. So arbeitet die "Lügenpresse". So sagen, so schreien das lauthals auf der Straße die Pegidaleute. Aber nicht nur sie: Viele Bürger zweifeln und verzweifeln an den Medien. Und zu Presse, Funk und Fern sehen kann ja schließlich jede und jeder etwas sagen. Aber wie funktionieren Medien denn wirklich? Diese dreizehn Studentinnen der Tübinger Medienwissenschaft haben also Medienmachern in die Karten geschaut und schlüpfen selbst in die Rolle von Journalisten. Sie durch leuchten die Mecha nismen der Branche. Sie reisten quer durch Deutschland, sprachen gar weltweit mit renommierten Fernseh- und Magazinjournalisten, Korrespondenten, Tages zeitungsredakteuren und auch Foto grafen. Sie interviewten Opfer Justiz-und Medienopfer, befragten Kommunikationsspezialisten, Blogger, Psychologen, Rechtsanwälte - und auch Geldwäschexperten. "Hinter den Zeilen" - ein spannendes Hintergrundsbuch für alle, die in Zeiten des Mißtrauens und der Undurchsichtigkeit mehr über die Medienbranche wissen wollen.show more

Product details

  • Hardback | 239 pages
  • 134 x 210 x 27mm | 374g
  • Kloepfer und Meyer
  • German
  • 3863515110
  • 9783863515119

Review Text

Kann man Journalisten noch trauen und wenn ja, wozu? Dreizehn Studentinnen haben sich hinter den Zeilen auf die Spur des verlorenen Vertrauens begeben. Was dürfen, was müssen Reporter leisten? Welche Grenzen überschreiten sie? Wie interessiert ist der Leser? Die hier Antworten recherchiert haben, tragen zu unser aller Wissen bei. Dabei gehen sie mit allen hart ins Gericht. Trotzdem ist dieses Buch keine Anklage, sondern voller Empathie für "die vierte Gewalt". Die Autorinnen trafen überall auf Geschichten. Geschichten von Reportern - und von Lesern. Und davon, warum beide unweigerlich zusammen gehören. Beim Lesen möchte man gleich noch einmal Journalist werden. Und Leser bleiben. Stephanie Nannenshow more

Table of contents

INHALTSVERZEICHNIS: Die Medienwelt begreifbarer machen Vorwort Gestörte Kommunikation Leser kommentieren heute vor allem im Netz. Redakteure proben den Spagat zwischen Meinungsfreiheit und Zensur Skandale im Visier Journalisten erzählen wie sie in Fällen von Behördenversagen, Ermittlungspannen und Korruption recherchiert haben Lesen, lernen, liken Schüler, aufgewachsen mit Facebook und Youtube, berichten über ihre Erfahrungen mit gedruckten Tageszeitungen Der Aufschrei nach dem Herrenwitz Ein stern-Artikel über FDP-Politiker Rainer Brüderle löste 2013 eine Debatte über Sexismus in Politik und Medien aus. Journalistinnen und Bloggerinnen erinnern sich Spindlers Schmerzen Porträt eines chronisch kranken Mannes und ein Lehrstück über die Schwierigkeit, hunderte Episoden in eine Geschichte zu verwandeln Überraschender Seitenwechsel Wie Recherchen über investigativen Journalismus in eine eigene investigative Recherche mündeten Die Welt im Weitwinkel Geschichte eines preisgekrönten Fotos und von der Grenze zwischen Bildbearbeitung und Bildmanipulation Toben für die Quoten Produzenten von Scripted-Reality-Formaten inszenieren das Leben als Zerrbild, behaupten Medienwissenschaftler und Teilnehmer dieser Sendungen Katastrophe mit Kollateralschäden Reporter, Psychologen und Angehörige von Opfern blicken zurück auf das Medienspektakel nach dem Amoklauf von Winnenden 2009 Die Wahrheit hinter der Maske Wie ein vermeintlicher Bankräuber in den Medien vom Schwerverbrecher zum Justizopfer wurde Gift fürs Image Redakteure von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Süddeutscher Zeitung erläutern ihre Berichterstattung zur NSA-Affäre Vernichtendes Urteil Deutsche Medien berichteten einseitig über den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, kritisieren viele Mediennutzer. Auslandskorrespondenten und Osteuropa-Experten widersprechen Die Zukunft vor der Haustür Wie der Chefredakteur der Heilbronner Stimme und zwei Blogger um eine attraktiven Lokaljournalismus ringen Die zweite Aufklärung Journalismus in Zeiten der Medienverdrossenheit. Ein Nachwortshow more