Herodots Bericht Ber Die Schlacht an Den Thermopylen
39%
off

Herodots Bericht Ber Die Schlacht an Den Thermopylen : Zwischen Mythos Und Realit T

By (author) 

Free delivery worldwide

Available. Dispatched from the UK in 4 business days
When will my order arrive?

Description

Es gibt wohl kaum eine antike Schlacht, auf die in ihrer Folgezeit so viel Bezug genommen wurde, wie jene an den Thermopylen. Nicht nur, dass sie - obwohl eine verheerende Niederlage - sp ter als Wendepunkt im Kriegsgeschehen angesehen wurde, sie verschaffte den Spartiaten den Ruf der Unbesiegbarkeit und machte ihren Heerf hrer - Leonidas - zu einer der wohl bekanntesten Pers nlichkeiten der Perserkriegszeit. Was die Auseinandersetzung bei Thermopylai so interessant und au ergew hnlich macht, ist die lange Rezeptionsgeschichte, welche noch bis in unsere Zeit andauert. H ufig wurde die Schlacht vor dem Hintergrund politischer Interessen instrumentalisiert. Das bekannteste Beispiel stellt sicher die Rede von Hermann G ring dar, der die 6. Armee in Sibirien mit den 300 Spartiaten verglich, um so dem deutschen Volke ein leuchtendes Beispiel f r Durchhaltewillen und Liebe zum Vaterland vor Augen zu f hren. Getreu der Parole Meine Ehre hei t Treue' sollte auch das deutsche Volk bis zum letzten Mann in den Untergang gehen. G ring war jedoch nicht der Erste, der auf die Idee kam, die Schlacht an den Thermopylen f r seine Zwecke zu nutzen. Die Rezeption der Schlacht setzte wesentlich fr her - quasi unmittelbar, nachdem sie geschlagen war - ein. Schon an Herodots Historien, die als wichtigstes Werk ber die Perserkriege gelten, ist dies deutlich ersichtlich. Herodot schrieb die Historien ca. 50 Jahre nach den Ereignissen der Perserkriegszeit und musste sich dazu auf Augenzeugen berufen, er berichtet also selber nur aus 2. Hand. Dies wirft gerade f r die Schlacht bei Thermopylai Probleme auf. Es existierten bereits zu Herodots Zeiten verschiedene Versionen des Schlachtverlaufs. Noch undurchsichtiger sind die Handlungsmotivationen der Beteiligten, denn auch f r diese gibt es mehrere Erkl rungen. Das Problem ist also die Ambivalenz in dem Bericht, der die Hauptquelle darstellt. Eine weitere Schwierigkeit ist die mangelnde berpr fbarkeit der Historien, da es kaum Parallelquelleshow more

Product details

  • Paperback | 52 pages
  • 154 x 216 x 6mm | 99.79g
  • Bachelor + Master Publishing
  • United States
  • German
  • 3863412990
  • 9783863412999