Heimweh nach Freiheit
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Heimweh nach Freiheit : Resonanzen auf Hermann Hesse

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Description

Hermann Hesse ist auch 2012, fünfzig Jahre nach seinem Tod, einer der weltweit meistgelesenen deutschen Autoren. Dieser Band mit literarischen Echos und Essays illustriert eindrücklich, worauf dieser Erfolg beruht: Hermann Hesse ist über die Zeiten hinweg ein wunderbarer Gesprächspartner, an- und aufregend, provozierend, belehrend, enervierend, tröstlich - und auf vertrackte Weise immer freundlich. Dieses Buch "Heimweh nach Freiheit" gibt die gute Möglichkeit, sich mit einer Handvoll Hesse-Texte, die ins Buch aufgenommen sind, auseinanderzusetzen. Verhandelt wird dabei weniger der Hesse des "Steppenwolfs" oder des "Glasperlenspiels", sondern der nicht minder faszinierende Meister des Kleinformatigen: von Betrachtungen, Essays, Rezensionen, von autobiographischen Skizzen, von Lyrik und kurzer Prosa. Es ist dieser Band "Heimweh nach Freiheit" ein spannendes "Lesebuch" zwischen schöner Literatur und Wissenschaftsliteratur. Gerade diese Kombination schöngeistiger und gelehrter Perspektive ergibt reizvolle Fragestellungen: Was provoziert die Hesse-Lektüre bei wem - und auf welche Weise? Wo genau bei Hermann Hesse bleibt die professionelle Leserschaft aber hängen? Dass Schriftsteller anders lesen, schreiben und werten als Kritiker und Wissenschaftler - und nochmals ganz anders die gebildete "gewöhnliche" Leserschaft - das ist eine diesem "Resonanzen-Band" innewohnende, einkalkulierte Provokation.show more

Product details

  • Hardback | 350 pages
  • 134 x 208 x 32mm | 498.95g
  • Kloepfer und Meyer
  • German
  • 3863510305
  • 9783863510305

Table of contents

Und sie sind Hermann Hesse auf der Spur: Peter Bichsel · J. Ulrich Binggeli · Urs Frauchiger · Susanne Fritz · Eveline Hasler · Henriette Herwig · Franz Hohler · Alexander Honold · Nikolas Immer · Nina Jäckle · Wolfgang F. Kersten · Händl Klaus · Sonja Klein · Friederike Mayröcker · Klaus Merz · Michel Mettler · Volker Michels · York-Gothart Mix · Adolf Muschg · Hans-Georg Pott · Alois Prinz · Walle Sayer · Hansjörg Schertenleib · Sikander Singh · Jürgen Theobaldy · Florian Trabert · Peter Utz · Thomas Vogel · Peter Weber · Volker Wehdeking · Peter K. Wehrli · Gabriele Wohmann · Matthias Zschokkeshow more

Review Text

"Das Buch ist keine Sammlung von Hesse-Texten. Es besteht in 'Resonanzen auf Hermann Hesse', die allerdings sehr unterschiedlich ausfallen. Da stehen kunsthistorische Betrachtungen über die unterschiedliche Bewertung von Hesses Malerei neben literaturwissenschaftlichen Essays über biografische Hintergründe oder Naturlyrik bei Hesse und Brecht, literarische Texte neben einer 'andächtigen Nachzeichnung eines Hesse-Bildchens'. Dieser letzte Text, er ist von Adolf Muschg, ist eine sehr ironische, aber auch feine Antwort auf einen Text von Hesse, dem 'Kaminfegerchen'". Oder ist er eine böse Demontage?" Literaturkritik.de "Es geht um Eigensinn, das Verhältnis zur Natur, die philosophische Betrachtung von Glück, um Weisheit, Humor und um den Sinn utopischen Denkens. Auf all diese Ebenen hat Hermann Hesse unschätzbare Einträge geliefert und ist daher nach wie vor Vordenker ganzer Generation von Gültigkeit. Oder um es mit Hesse zu sagen: 'Ohne Magie ist diese Welt nicht zu ertragen.' " Udo Barth, Badisches Tagblatt "Mit dieser orginelle Buchidee tritt Hesse aus de Klischee des Zeitgeistautors heraus, und viele Grundfragen des Daseins gewinnen literarisch an Gewicht." Gotthard Fuchs, Christ in der Gegenwart "Was sich bei der Lektüre des so anregenden und klug zusammengestellten Bandes bestätigt, ist die Tatsache, dass die poetische Welt, in die Hesse sich und seine Leser entführt, ihre besänftigende, träumerische und dann auch wieder aufrüttelnde Dimension vor dem Hintergrund einer unerträglichen lebensgeschichtlichen Erfahrungssubstanz ausbreitet." Frankfurter Allgemeine Zeitung "In ganz unterschiedlichen Zugängen nähern sich da Literaturwissenschaftler wie Alexander Honold, Peter Utz oder Volker Wehdeking, flankiert von Autoren wie Friederike Mayröcker, Walle Sayer, Peter Weber, Klaus Merz oder Eveline Hasler, vor allem den kleineren Formaten Hesses an, seinen Essays, Rezensionen und Gedichten. Dabei nimmt Bichsels trockene Feststellung zu Beginn bereits das fulminante Fazit aus allen Annäherungen an Hesses Texte vorweg: 'Und alles, was man über ihn sagt, stimmt letzlich nicht.'" NZZshow more