Entrepreneurial Signaling
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Entrepreneurial Signaling : Eine theoretische und empirische Analyse des Einflusses von höheren Bildungssignalen und Patenten auf innovative Unternehmensgründungen

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Description

Unternehmensgründungen allgemein und innovative Unternehmensgründungen im Besonderen werden oft als Hoffnungsträger der wirtschaftlichen Entwicklung angesehen. Damit innovative Neugründungen jedoch erfolgreich am Markt agieren können, müssen sie typische Probleme überwinden, die sich aus den asymmetrisch verteilten Informationen zu den wichtigsten Marktpartnern ergeben. Mit diesem theoretisch spannenden und wirtschaftspolitisch wichtigen Problem beschäftigt sich die vorliegende Arbeit von Arndt Werner. Der Autor geht vor allem der Frage nach, inwieweit Signaling - seit Spence (1973) als eines der wichtigsten Instrumente zur Behebung von Informationsasymmetrien bekannt - helfen kann, Informationsprobleme innovativer Neugründungen beim Zugang zur Startfinanzierung, aber auch bei der Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften zu lösen. Im Ergebnis zeigen die theoretischen und empirischen Analysen, dass mit Hilfe von höheren Bildungssignalen sowohl der Rekrutierungserfolg als auch der Zugang zu Gründungskrediten verbessert werden kann. Gleichzeitig reduziert der Besitz eines Patentes die Schwierigkeit der Kreditbeschaffung im Segment innovativer Neugründungen. Wesentliche Erkenntnis der Arbeit ist, dass Informationsasymmetrien für innovative Unternehmensgründungen ein nicht zu vernachlässigendes Problem darstellen und dass Unternehmensgründer durch das Senden von Bildungssignalen zur Reduktion dieser Informationsasymmetrien und damit zur Verminderung von Finanz- und Arbeitsmarktproblemen beitragen können.show more

Product details

  • Paperback | 172 pages
  • 148 x 208 x 10mm | 258.55g
  • Hampp, Rainer
  • German
  • 3 schwarz-weiße Abbildungen
  • 3866181833
  • 9783866181830

Table of contents

1;Geleitwort;6§2;Vorwort;9§3;Inhaltsübersicht;10§4;Verzeichnis der Abbildungen;13§5;Verzeichnis der Tabellen;13§6;Verzeichnis der Anhänge;14§7;1. Fragestellung: Wie können innovative Unternehmensgründungen Engpässe beim Startkapital und bei der Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter überwinden?;16§7.1;1.1 Ausgangsbeobachtung: Das besondere Chancen- Risiko-Profil innovativer Unternehmensgründungen;16§7.2;1.2 Ausmaß und Bedeutung des Untersuchungsgegenstands: Finanz- und Humankapitalengpässe innovativer Unternehmensgründungen;19§7.2.1;1.2.1 Kapitalstruktur und Startkapitalzugang innovativer Unternehmensgründungen;20§7.2.2;1.2.2 Rekrutierung qualifizierter Arbeitnehmer durch innovative Unternehmensgründungen;25§7.3;1.3 Engpässe am Arbeits- und Kapitalmarkt als zentrales Problem für den Erfolg innovativer Neugründungen;29§7.4;1.4 Konkretisierung der Fragestellung und Gang der Arbeit;34§8;2. Auswertung des Forschungstandes: Engpässe am Arbeits- und Kapitalmarkt als Hauptproblem von innovativen Unternehmensgründern und die Relevanz von Signalen zur Entschärfung dieses Problems;37§8.1;2.1 Vorgehen;37§8.2;2.2 Begriffliche Grundlagen;38§8.2.1;2.2.1 Innovative Unternehmensgründung;38§8.2.2;2.2.2 Unternehmerperson;40§8.3;2.3 Instrumente aus der Finanzierungspraxis zur Qualitätsbewertung innovativer Unternehmensgründungen;44§8.4;2.4 Theoretische Grundlagen zur Erklärung und Überwindung von Kreditrestriktionen unter asymmetrisch verteilter Information;49§8.4.1;2.4.1 Kreditmarktmodelle mit kreditrationierenden Gleichgewichtslösungen;50§8.4.2;2.4.2 Kreditmarktmodelle mit separierenden Gleichgewichtslösungen;53§8.5;2.5 Kreditrestriktionen als Forschungsgegenstand in der Gründungsliteratur;58§8.5.1;2.5.1 Ausgangspunkt: Ableitung der Rationierungshypothese im Modell von EVANS und JOVANOVIC (1989);58§8.5.2;2.5.2 Studienergebnisse zur Untermauerung der Rationierungshypothese im Gründungskontext;60§8.5.3;2.5.3 Studienergebnisse zur Widerlegung der Rationierungshypothese im Gründungskontext;63§8.5.4;2.5.4 Studienergebnisse zur Rationierungshypothese unter besonderer Berücksichtigung höherer Bildungsgrade der Gründerperson;64§8.5.5;2.5.5 Studienergebnisse zu den direkten Einflussfaktoren auf die Kreditvergabeentscheidung;68§8.6;2.6 Engpässe am Arbeitsmarkt als zweites zentrales Problem innovativer Unternehmensgründungen;71§8.7;2.7 Abschließende Beurteilung des Forschungsstandes und Konkretisierung der Fragestellung;74§9;3. Entrepreneurial Signaling mit Hilfe von Bildungssignalen: Theoretische Überlegungen;77§9.1;3.1 Grundlagen der Signaling-Theorie;77§9.2;3.2 Entrepreneurial Signaling als theoretische Basis zur Überwindung von Informationsasymmetrien auf innovativen Gründermärkten;79§9.2.1;3.2.1 Erstes Validitätskriterium: Vorhersage der Produktivität auf innovativen Gründermärkten;79§9.2.2;3.2.2 Zweites Validitätskriterium: Die negative Korrelation der Kosten zur Erzeugung des Marktsignals;81§9.3;3.3 Ableitung der Arbeitshypothesen zur Wirkung von Bildungssignalen und Patenten auf innovativen Gründermärkten;84§10;4. Empirische Evidenz zur Überwindung von Kapital- und Rekrutierungsengpässen durch Signale am Beispiel innovativer Unternehmen;88§10.1;4.1 Beschreibung der Datengrundlage: Die Kölner Gründerstudie aus dem Forschungsprojekt "GrünCol!- Gründungen aus Kölner Hochschulen";88§10.2;4.2 Messung und Beschreibung des Innovationsgrades junger Unternehmen;92§10.3;4.3 Empirische Befunde zur Wirkung von Signalen auf dem Arbeitsmarkt;99§10.3.1;4.3.1 Operationalisierung der abhängigen Variable: Der Überauslastungsgrad der Belegschaft;99§10.3.2;4.3.2 Operationalisierung des Bildungssignals für den Arbeitsmarkt: Der Hochschulabschluss der Gründerperson;101§10.3.3;4.3.3 Operationalisierung der Kontrollvariablen für den Arbeitsmarkt;102§10.3.4;4.3.4 Spezifikation der Schätzgleichung für den Arbeitsmarkt und Begründung der Modellwahl;106§10.3.5;4.3.5 Multivarshow more