Eigentum und Allmende
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Eigentum und Allmende : Alternativen zu geistigen Eigentumsrechten an genetischen Ressourcen

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Description

Der Verlust wilder und landwirtschaftlicher Sorten- und Artenvielfalt schreitet immer weiter voran. Demgegenüber nehmen Biopatente stark zu, diese sind mitverantwortlich für den Sortenverlust, globale Ungerechtigkeiten, die Einschränkung der Wissensnutzung, etc. Viele internationale Abkommen betreffen den Umgang mit bio?logischer Vielfalt doch die Frage nach Alternativen zum Eigentum an genetischen Ressourcen wird selten gestellt. Dabei gibt es genügend Ansätze, der Inwertsetzung der genetischen Ressourcen etwas entgegenzusetzen. In seiner Studie beschäftigt sich Gregor Kaiser mit diesen Alternativen, beleuchtet die Felder der Auseinandersetzung und stellt die Akteure vor. Er entwirft das Bild einer zukünftigen Züchtung und Biodiversitätsgestaltung, in der sich die Gesellschaften gemein machen mit ihrem Umfeld und sich einmischen in politische Prozesse. "Gregor Kaiser ist es gelungen, das Machbare mit dem Utopischen zu verknüpfen. Es wird deutlich, dass die Machtkonstellationen es nicht zulassen, dass das geistige Eigentumsrecht an genetischen Ressourcen in Frage gestellt wird. Gleichzeitig wird gezeigt, dass die verschiedenen zivilgesellschaftliche Gruppen immer wieder Alternativpläne entwickeln und manches auch umgesetzt haben. Eine kenntnisreiche und genaue Arbeit."Wolfgang Sachs, Wuppertal Institutshow more

Product details

  • Paperback | 242 pages
  • 170 x 238 x 16mm | 498.95g
  • Oekom Verlag GmbH
  • German
  • m. 9 Abb.
  • 3865813143
  • 9783865813145

Table of contents

Aus dem Inhalt: Vorwort 11 1 Wie geht es weiter, wenn es weiter geht? Wege zum anderen Wohlstand 15 Wir messen und bewerten falsch 17 Lösungen gibt es längst 19 Gestaltungsfreiheit oder Zwang der Verhältnisse? 20 Markt oder Kapitalherrschaft? 22 Von der Sustainability zur Thrivability 24 2 Vom Kopf auf die Beine oder die Wiederaneignung der Wirtschaft durch die Menschen 29 Was ist die kapitalistische Marktwirtschaft? 36 Die Grundtatsachen der global einflussreichsten Gesellschaftsform 39 Die Arbeit Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis iv Tabellenverzeichnis vii Abbildungsverzeichnis viii Vorwort ix 1. Einleitung 1 1.1 Problemzusammenhang und Hypothesen 8 1.2 Untersuchungsrahmen und Forschungslücken 11 1.3 Aufbau der Arbeit 15 2. Methodisches Vorgehen 18 2.1 ExpertInneninterviews und Gespräche 18 2.2 Teilnehmende Beobachtungen 20 2.3 Auswahl der Fallstudien 21 3. Die politische Ökonomie geistiger Eigentumsrechte 23 3.1 Eigentum und Wissen 243.1.1 Soziale Beziehung und Eigentumsformen 25 3.1.2 Allmende 27 3.1.2.1 Rechte und Gestaltungsprinzipien für Gemeingüter 30 3.1.3 Geistige Eigentumsrechte 32 3.1.4 Theoretische Begründungen für geistiges Eigentum 33 3.1.5 Geistiges Eigentum und Globalisierung 35 3.1.6 Umgang mit Wissen 38 3.1.6.1 Wissenschaftliches Wissen 38 3.1.6.2 Traditionelles Wissen 40 3.1.6.3 Regulierungsformen von Wissen 41 3.1.7 Schlussfolgerungen zu Eigentum und Allmende 41 3.2 Staat und Internationale Politische Ökonomie 42 3.2.1 Konzeptionen des Staates 44 3.2.2 Die internationale Ebene 47 3.3 Politische Akteure und soziale Bewegungen 50 3.4 Ökologie und Gesellschaftliche Naturverhältnisse 56 3.5 Gerechtigkeit und Fairness 59 3.6 Die Interaktion der theoretischen Ansätze 62 4. Eigentum und genetische Ressourcen 65 4.1 Zugriff auf genetische Ressourcen 65 4.1.1 Formelle und informelle Saatgutsysteme 68 4.1.2 Die Saatgutverkehrsgesetze 69 4.1.3 Die Agrarforschungszentren 70 4.1.4 Transnationale Unternehmen 71 4.2 Eigentum an genetischen Ressourcen 73 4.3 Ökonomische Auswirkungen geistigen Eigentums 78 4.4 Zusammenfassung 83 ii 5. Hegemoniale Konfiguration: Geistiges Eigentum und Biodiversitätspolitik 85 5.1 Die Konvention über biologische Vielfalt 86 5.1.1 Kontext, Vertragsverhandlungen und Inhalte 86 5.1.2 (Geistiges) Eigentum in der CBD 90 5.1.3 Akteurskonstellation 91 5.2 Welthandelsorganisation und das Abkommen über geistige Eigentumsrechteshow more