Die erste Nachkriegsmoderne

Die erste Nachkriegsmoderne : Ästhetik und Wahrnehmung der westdeutschen Architektur 1945–63

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Description

Ähnlich dem Märchen vom großen bösen Wolf wurde auch die Architektur in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg lange sehr schlecht beleumundet. Selbst die Architekten sprachen auf der einen Seite von der Rasterarchitektur, die Gehetze und Gejage sei, während sie selber solche Bauten planten. Dabei zeigt ein unverstellter Blick auf diese Architektur deren Qualitäten, Bezüge und Zwänge. Mit dem Buch Die Erste Nachkriegsmoderne erarbeitet nun der Archäologe und Architekturhistoriker Roman Hillmann einen Überblick über das Gesamtphänomen. Anhand der Debatten zur Architektur der Moderne seit der Jahrhundertwende, anhand eines detaillieren Blickes in die Entstehung und Ästhetik von sechs Verwaltungsbauten aus fünf Großstädten und anhand eines Überblicks über die wichtigsten mit dieser Architektur verknüpften Themen werden übergreifende Aspekte verdeutlicht. Die Architektur der Jahre 1945-63 wird als Integrationsarchitektur identifiziert, die verschiedene Architektenschulen und politisch verschieden stark belastete Architekten durch einen Kompromiss der Auffassungen versöhnen sollte und damit zugleich die nun überwiegend herrschende moderne Architektur im Volk vermitteln. Dabei gelang diese Integration in einer Weise, die ihre eigenen Qualitäten erarbeitet und zugleich eine moderne Phase in Deutschland einleitete, deren Einflüssen bis heute Generationen von Architekten vertrauen.show more

Product details

  • Hardback | 303 pages
  • 226 x 300 x 26mm | 1,818.9g
  • Imhof Verlag
  • German
  • m. 200 Abb.
  • 3865685897
  • 9783865685896