Die Sammelkladden 1919-1923

Die Sammelkladden 1919-1923 : "Bleichsucht und Blutarmut", "Gastebuch fur die Merzausstellung", "Schwarzes Notizbuch VI", "8 uur", "Kritiken. Spezialhaus fur Abfalle" und lose Kritiken

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Description

Der Merzkünstler Kurt Schwitters (Hannover 1887-1948 Kendal) legte zu Beginn der 1920er Jahre mehrere Sammelkladden an. Darin vereinigte er nahezu sechshundert verschiedenartige Texte und Bilder, darunter Leserbriefe, Künstlerkorrespondenzen, Kommentare von Ausstellungsbesuchern und Zeitungsartikel. Diese einzigartigen, bisher weitgehend unbekannten Notizbücher werden hier erstmals umfassend erschlossen und präsentiert. Sie bezeugen Schwitters' Sammel- und Konstruktionsleidenschaft und ermöglichen vielfältige Einblicke in die Reichhaltigkeit und Komplexität seiner Merzkunst.
Die zusammengetragenen Dokumente zeichnen seine Entwicklung als Künstler nach und verorten ihn im Kontext von Produktion und Rezeption, Institutionalisierung und Kommerzialisierung der Kunst und Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Sie zeigen, wie Schwitters nicht zuletzt in Reaktion auf das Publikum und in Auseinandersetzung mit der Kritik eine individuelle künstlerische Haltung entwickelt und die vielfältige Resonanz künstlerisch verwertet hat. Die Textsammlungen offenbaren die Strategien seiner produktiven Rezeption und ermöglichen so durch diesen Band einen neuen, erweiterten Blick auf sein Werk.



Durch die beiden Herausgeberinnen Ursula Kocher (Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal) und Isabel Schulz (Leiterin des Kurt Schwitters Archives im Sprengel Museum Hannover) werden Sachkenntnis und Expertise in Literatur-, Editions- und Kunstwissenschaft erfolgreich zusammengeführt. Die wissenschaftliche Kommentierung und Kontextualisierung von Julia Nantke und Antje Wulff ermöglichen einen fundierten Zugriff auf das Material. Übersichtliche Verzeichnisse und Register erschließen eingehend die relevanten Personen, Publikationen und Werke.
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Product details

  • Hardback | 1099 pages
  • 170 x 240 x 76.2mm | 2,086g
  • de Gruyter Akademie Forschung
  • Berlin/Boston, United Kingdom
  • German
  • 80 Illustrations, color; 11 Illustrations, black and white
  • 3050064439
  • 9783050064437

Review Text

"Die Sammelkladden is an exceptional feat of scholarship, and offers an astounding range of fresh insights into Schwitters' standpoint and working methods at the start of his career; we can only hope that further volumes of Kurt Schwitters: Alle Texte will appear in the not too far distant future. [...] admirable publication [...]"
Gwendolen Webster



"Die neue Schwitters-Edition ist ein großes Ja zu einem materialbasierten Editionsansatz, der zum Weiterforschen im Nachverfolgen der Spuren quer durch den Band und das Werk Schwitters sowie seines beachtlichen Netzwerks verführt. Sie ist auch ein großes Ja zum Buch und erhält ein ebenfalls großes begeistertes Ja der Rezensentin."
Gabriele Wix in: www.literaturkritk.de
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Review quote

Die Sammelkladden is an exceptional feat of scholarship, and offers an astounding range of fresh insights into Schwitters' standpoint and working methods at the start of his career; we can only hope that further volumes of Kurt Schwitters: Alle Texte will appear in the not too far distant future. [...] admirable publication [...]
Gwendolen Webster



Die neue Schwitters-Edition ist ein großes Ja zu einem materialbasierten Editionsansatz, der zum Weiterforschen im Nachverfolgen der Spuren quer durch den Band und das Werk Schwitters sowie seines beachtlichen Netzwerks verführt. Sie ist auch ein großes Ja zum Buch und erhält ein ebenfalls großes begeistertes Ja der Rezensentin.
Gabriele Wix in: www.literaturkritk.de
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About Kurt Schwitters

Prof. Dr. Ursula Kocher, geboren 1968 ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin.

Kurt Schwitters, geboren 1887, besuchte nach einjähriger Kunstgewerbeschule 1909 - 1914 die Kunstakademie Dresden. Nach der Rückkehr in die Heimatstadt 1915 heiratete er Helma Fischer. 1918/19 Studium an der TU Hannover. 1918 stellt Kurt Merz Schwitters seine ersten 'Merzbilder' aus und veröffentlicht seine ersten Gedichte. Nach der Begegnung mit Hans Arp nimmt er Kontakt zu allen Avantgarde-Gruppen auf, führt auf Vortragsreisen und in Ausstellungen regelrechte "Dada-Feldzüge'" und gibt von 1923 - 1932 die dadaistische Zeitschrift 'Merz' heraus. 1933 wird sein Schaffen als "entartete Kunst" verboten. 1937 flieht Schwitters vor der Gestapo nach Norwegen, 1940 nach England, wo er am 8. Januar 1948 in Ambleside/Westmoreland verstarb.
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