Die Osterreichische Privatstiftung Und Die Deutsche Familienstiftung ALS Instrumente Der Nachfolgegestaltung

Die Osterreichische Privatstiftung Und Die Deutsche Familienstiftung ALS Instrumente Der Nachfolgegestaltung

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Description

Bis zum Jahr 2020 stehen in Deutschland Erbschaften in einem Gesamtvolumen von rund 2,6 Billionen Euro an. Alleine diese Zahl verdeutlicht die grosse Relevanz der vorausschauenden Nachfolgegestaltung. Stiftungen sind in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus der Beratungspraxis geraten. Dabei beschrankt sich eine umsichtige Beratung nicht nur auf den Einsatz deutscher Familienstiftungen, sondern nimmt auch auslandische Rechtsformen in den Blick. Beachtung verdient insoweit auch die osterreichische Privatstiftung. Die noch junge Rechtsform, die explizit mit Blick auf privatnutzige Gestaltungen ermoglicht wurde, hat schnell an Bedeutung gewonnen. An der Spitze der wichtigsten Unternehmensgruppen in Osterreich stehen mittlerweile Privatstiftungen. Angesichts der fortschreitenden Europaisierung ist im Rahmen der Nachfolgeplanung zu untersuchen, inwieweit sich osterreichische Privatstiftungen im Vergleich zu deutschen Familienstiftungen zur Nachfolgegestaltung eignen. Obwohl es zwischen den Rechtsformen viele Parallelen gibt, bestehen in zivilrechtlicher Hinsicht auch erhebliche Unterschiede. Beide sind zwar verselbststandigte Vermogensmassen ohne Eigentumer und Gesellschafter. Jedoch ist das deutsche Stiftungsrecht an vielen Stellen gestaltungsfreundlicher. Dafur werden die osterreichischen Regelungen dem Charakter der Stiftung oft besser gerecht. Zudem besteht die Moglichkeit, einen Widerrufsvorbehalt in die Satzung aufzunehmen, was das deutsche Recht nicht gestattet. Neben zivilrechtlichen Bestimmungen spielen steuerliche Aspekte bei der Stiftungserrichtung eine grosse Rolle. Hierbei ist besonders die Errichtungsbesteuerung von Relevanz, fur die die deutsche und die osterreichische Rechtsordnung grundlegend unterschiedliche Regelungen treffen. Errichtet ein in Deutschland ansassiger Stifter eine osterreichische Privatstiftung, muss er die steuerlichen Regeln beider Lander berucksichtigen."show more

Product details

  • Paperback | 344 pages
  • 210 x 297 x 18mm | 826g
  • Bucerius Law School Press
  • United States
  • German
  • black & white illustrations
  • 3863810384
  • 9783863810382

About Florian Oppel

Nach Abitur und Wehrdienst studierte Florian Oppel an der Universitat Bonn Rechtswissenschaften. Im Anschluss an das erste Staatsexamen promovierte er dort mit einem stiftungs- und stiftungssteuerrechtlichen Thema und absolvierte parallel an der Universitat Koln den Masterstudiengang Wirtschaftsrecht (LL.M.) mit dem Schwerpunkt Steuern und Bilanzen. Seit 2013 ist er Referendar. Sein besonderes Interesse gilt der steuerlichen Behandlung von Vermogens- und Unternehmensnachfolgen."show more