Die "Bernauer Manuskripte" Uber Das Zeitbewustsein (1917/18)

Die "Bernauer Manuskripte" Uber Das Zeitbewustsein (1917/18)

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Description

In den "Bernauer Forschungsmanuskripten" nimmt Husserl seine fruhere, in Husserliana Band X dokumentierte Phanomenologie der formalen Struktur des inneren Zeitbewusstseins neu auf. Dabei stehen die Fragen, welche die Anwendung des Schemas "Auffassung - Auffassungsinhalt" auf das Zeitbewusstein und die Gefahr des unendlichen Regresses betreffen, noch immer im Vordergrund. Es ergeben sich aber auch entscheidende neue Einsichten. Diese betreffen vor allem das auf die Zukunft gerichtete "protentionale" Zeitbewusstsein in seiner Verflechtung mit der "Retention" der Vergangenheit sowie eine spezifisch noematische Bestimmung der Zeitmodalitaten, die zu einer neuen Phanomenologie der Individuation fuhrt. Auch dem Zusammenhang zwischen zeitlichem Urstrom und ichlicher Zeitigung widmet Husserl erstmals eingehende Untersuchungen. Insgesamt handelt es sich bei den vorliegenden Nachlasstexten um eine Phanomenologie des Zeitbewusstseins in einer neuen, "genetischen" Perspektive, die sich nicht nur am Paradigma der Wahrnehmung orientiert, sondern auch den Akten der Erinnerung und der Phantasie Aufmerksamkeit schenkt.
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Product details

  • Hardback | 516 pages
  • 183.4 x 232.2 x 33.8mm | 957.09g
  • Dordrecht, Netherlands, United States
  • German
  • 2001 ed.
  • 1 SW-Abb.
  • 0792369564
  • 9780792369561

Table of contents

Einleitung der Herausgeber. I Zur Grundstruktur des Ursprunglichen Zeitbewusstseins: Der fliessende Zusammenhang von Urprasentation, Retention und Protention; Das Ineinander von Retention und Protention im ursprunglichen Zeitbewusstsein, Urprasentation und Bewusstsein der Neuheit; Die Komplexion von Retention und Protention; Gradualitaten der Erfullung und das Bewusstsein der Gegenwart; Graphische Darstellung des Urprozesses; Retentionale und reproduktive Vergegenwartigung der Urprasenz; Zur Phanomenologie der Abklangsphanomene. II Zur Gegebenheit des Urprozesses und der darin konstituierten Zeitgegenstandlichkeiten mit ihrer starren Zeitordnung und ihren fliessenden Zeitmodalitaten: Der Fluss der anschaulichen Zeitmodalitaten und das Bewusstsein vom Fliessen; Akte als Gegenstande in der "Phanomenologischen Zeit"; Zeitgegenstandlichkeiten under der konstituierende Urstrom; Zur Lehre von den Zeitmodalitaten; Deskription der Zeitmodalitaten in noematischer Hinsicht. III Zur Anwendung des Modells von Inhalt und Auffassung in der Analyse des ursprunglichen Zeitbewusstseins sowie zur Gefahr des unendlichen Regresses: Auffassung und aufgefasster Inhalt in der ausseren und immanenten Wahrnehmung; Zur Frage der Zeitlichkeit und Wahrnehmbarkeit des letztkonstituierenden Urprozesses; Die Hypothese eines unzeitlichen und unbewussten Urprozesses; (Part contents).
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