Das Potosí-Prinzip.

Das Potosí-Prinzip. : Wie können wir das Lied des Herrn im fremden Land singen? Koloniale Bildproduktion in der globalen Ökonomie

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Description

Im 16. Jahrhundert war die Minenstadt Potosí in Bolivien die reichste Stadt der Welt, größer und prächtiger als London oder Paris. Das dort in Zwangsarbeit geförderte Silber trug entscheidend zur Entwicklung des europäischen Kapitalismus bei. Im Zuge dieser kapitalistisch-ökonomischen Entwicklung entstand in großen Werkstätten im gesamten Vizekönigreich des Rio de la Plata eine Massenproduktion meist großformatiger Gemälde von denen jetzt 12 erstmals in Europa gezeigt werden. Die in Das Potosí-Prinzip vorgestellten Werke des andinen Barocks bezeugen, dass kulturelle Hegemonie keine symbolische Größe ist, sondern eine Gewalt. Die Kuratoren haben 12 Künstler eingeladen, die sich mit ihren Arbeiten auf die 12 barocken Bilder beziehen. Ziel dieses Dialogs ist zu zeigen, dass es Zusammenhänge gibt zwischen der Funktion der Kolonialmalerei und der Funktion, die das Kunstsystem heute übernimmt, um die neuen Eliten der Globalisierung mit Legitimität auszustatten.show more

Product details

  • Hardback | 300 pages
  • 230 x 294 x 28mm | 1,183g
  • König, Walther
  • German
  • m. 216 Abb.
  • 3865608973
  • 9783865608970