Das Lesende Gehirn
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Das Lesende Gehirn : Wie Der Mensch Zum Lesen Kam - Und Was Es in Unseren Kopfen Bewirkt

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Description

Ich habe mein Leben in den Dienst der Worter gestellt ich mochte heraus? nden, in welchen verborgenen Winkeln des Gehirns sie sich verstecken, ich mochte die verschiedenen Ebenen ihrer Bedeutung und Form erforschen und jungen Menschen von ihren Geheimn- sen erzahlen. Auf den folgenden Seiten lade ich Sie ein, sich die ungeheure schopferische Kraft vor Augen zu fuhren, die sich hinter dem Lesen von Wortern verbirgt. Keine Errungenschaft unserer geistigen Entwicklung sollten wir weniger selbstverstandlich h- nehmen vor allem in der heutigen Zeit, in der der Ubergang zur digitalen Kultur immer schneller voranschreitet. Nie zuvor hat man die komplexe Schonheit des Lesevorgangs und die Vielfalt der damit verbundenen Leistungen wissenschaftlich so gut durchschaut wie heute und noch nie lief das Lesen so sehr Gefahr, von anderen Kommunikationsformen ersetzt zu werden. Das Leitmotiv dieses Buches soll daher sein, genau zu betrachten, was wir haben, und daruber nachzudenken, was wir bewahren w- len. Wirklich zu begreifen, was beim Lesen geschieht, ware nach den denkwurdigen Worten Sir Edmund Hueys aus dem ausgehenden 19."show more

Product details

  • Paperback | 350 pages
  • 130 x 195 x 18mm | 348g
  • Spektrum Akademischer Verlag
  • United States
  • German
  • 1. Auflage 2009, Taschenbuch 2 ed.
  • black & white illustrations, bibliography
  • 3827427479
  • 9783827427472
  • 2,490,623

About John Dibiaggio Professor of Citizenship and Public Service and Director of the Center for Reading and Language Research Maryanne Wolf

Maryanne Wolf leitet das Center for Reading and Language Research an der Tufts University. Die Professorin fur kindliche Entwicklung arbeitet auf dem Gebiet der kognitiven Neurowissenschaften mit dem Forschungsschwerpunkt Dyslexie (Legasthenie) und ist eine international angesehene Expertin fur die Zusammenhange zwischen Lesen und Gehirn. "Ich habe mein Leben in den Dienst der Worter gestellt: Ich versuche herauszufinden, wo in den verborgenen Winkeln des Gehirns sie sich verstecken, untersuche ihre vielschichtigen Bedeutungen und Formen und weihe junge Menschen in ihre Geheimnisse ein." "show more

Back cover copy

"Wir sind nicht zum Lesen geboren. Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befohlen hatten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veranderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirns was uns wiederum zuvor ungekannte Denkweisen eroffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte." Maryanne Wolf Wie hat die Menschheit das Lesen gelernt? Und wie lernen Kinder lesen? Was geschieht in unseren Gehirnen, wenn wir uns diese Kulturtechnik aneignen? Wie werden aus den kleinen schwarzen Schnorkeln in unseren Kopfen Bilder, Vorstellungen, Gefuhle und fremde Welten? Was bedeutet Lesen fur unsere individuelle Entwicklung nicht nur in unserer Kindheit, sondern unser ganzes Leben hindurch, und in welcher Wechselwirkung stehen Lesen und Schreiben mit Kultur und Zivilisation? Was konnen wir aus Lese-Rechtschreib-Schwachen uber die Prozesse im Gehirn lernen? Sind wir, was wir lesen? Das Buch, das die Leseforscherin Maryanne Wolf von der Bostoner Tufts-Universitat uber das Lesen geschrieben hat, schopft aus dieser doppelten Quelle: der Erfahrung einer reichen Lesebiographie und dem vom bildgebenden Verfahren angeleiteten Blick der Hirnforschung auf die neue Architektur des Gehirns, die sich beim Lesenlernen bildet ... Maryanne Wolf schreibt nicht nur eine Struktur-, sondern auch eine Faszinationsgeschichte des Lesens." Frankfurter Allgemeine Zeitung "Das Buch ist ein leidenschaftliches Pladoyer fur das Lesen dafur, dass ein Stuck Kultur, das den Menschen einzigartig macht, nicht verloren gehen darf." Deutschlandfunk "show more

Review quote

Aus den Rezensionen: ... ein allumfassendes Fachbuch fur eine sehr breite Leserschaft uber die wissenschaftlichen Disziplinen hinweg, die sich mit dem Lesen und Schreiben und der Uberwindung der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten beschaftigten. ... bringt viel Gesprachsstoff in den Bereich der Leseforderung, was Fachleute ermuntern sollte, vielleicht pragmatischer und mit frischen Gedanken sich der Thematik zu widmen. ... ein Handbuch zur Forderung der Lesefertigkeiten an die Hand, die es schon im Kindergarten, in den Schulen aber auch in der neuen Wissensgesellschaft zu unterstutzen gilt ... ( in: Legasthenie-Coaching. De, 26.Oktober 2009) Wolf, die zwischen kunftigen Lesern, Leseanfangern, entziffernden Lesern, fortgeschrittenen und Leseexperten differenziert, breitet einen Teppich unterschiedlichster Forschungsergebnisse aus, die sie in Bezug zu gesellschaftlichen Entwicklungen setzt. borsenblatt Fazit: Es ist das erste Buch, das Maryanne Wolf fur die Allgemeinheit geschrieben hat, und herausgekommen ist ein Meisterwerk popularwissenschaftlicher Literatur, ein Handbuch zur Forderung der Lesefahigkeiten. B.I.T. Die Professorin Maryanne Wolf ist insofern ein Glucksfall, als sie sich nicht nur fachlich bestens in Psychologie, Neurowissenschaften und Kulturgeschichte auskennt, sondern sich noch dazu elegant und sehr lesbar auszudrucken vermag. Es liest sich faszinierend, wie Gehirnareale durch Lesen anders genutzt werden, wie neue Verknupfungen entstehen und sich unsere Art zu denken und zu fuhlen verandert. www.literaturtest.de Wolfs verstandliche Darstellung der komplexen multifaktoriellen Ursachen von Lese-Rechtschreibstorungen und der vielen Massnahmen, die man zur Entdeckung und Behandlung derselben ergreifen kann und sollte, verdient eine moglichst breite Leserschaft in einer Zeit, in der in manchen Kulturkreisen bis zu 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen arge Probleme mit Lesen, Schreiben und Textverstandnis haben. Kurzum, Wolfs Buch ist ausserst empfehlenswert und bietet Experten wie Laien genau das, was gute Lekture ausmacht: Wissenserwerb plus Lesegenuss. forschung-und-lehre.de In Deutschland leben derzeit rund funf Millionen Menschen, die eine mehr oder weniger ausgepragte Lese-Rechtschreibschwache haben, auch Legasthenie genannt. Die Ursachen dafur sind vielfaltig und erschopfen sich keineswegs in einzelnen genetischen, psychischen oder sozialen Faktoren, wie die Sprachforscherin Maryanne Wolf jetzt in einem Buch eindrucksvoll darlegt. Neues Deutschland Ein uberaus wertvolles Buch, das ich nur sehr empfehlen kann. Meines Wissen gibt es momentan kein anderes Werk, dass die Wichtigkeit des Vorlesens, des Lesen- und Schreibenlernens besser herausarbeitet und die Wichtigkeit darstellt. Fast schon eine Pflichtlekture fur alle, die sich mit Kindern und lesen lernen beschaftigen. wissensagentur.net Es ist alles andere als ein trockenes, wissenschaftliches Buch! Es ist voller Leidenschaft von der international anerkannten Hirnforscherin Prof. Dr. Maryanne Wolf geschrieben und zwar so, dass es die Leser sofort gefangen nimmt! (...) Wirklich jeder, der sich fur Literatur und die Grundlagen, Dank derer wir Menschen das Lesen "entdeckt" haben, interessiert - wird und sollte dieses wunderbare Buch unbedingt selbst lesen! Es entgeht Ihnen sonst etwas wirklich Interessantes und Wichtiges! buchwelt.de Das Lesen aktiviere die ausserordentliche Fahigkeit des Gehirns, zwischenseinen bestehenden Strukturen neue, kreative Verbindungen auszubilden, sagt die amerikanische Bildungsforscherin Maryanne Wolf. In ihrem Aufsehen erregenden Bestseller "Das lesende Gehirn" warnt sie davor, dieses Fahigkeit im Zeitalter des digitalen Lesens aufs Spiel zu setzen. Ostthuringer Zeitung Dass wir Worter lesen konnen, ist(...) nichts selbstverstandliches. Wir mussen es uns von Kindheit an erarbeiten, und unsere kognitiven, emotionalen und sozialen Fahigkeiten wachsen mit unserem Einstieg in die faszinierende Welt der Worter, Ideen und Gedanken. Deshalb sollten wir, so Wolfs Fazit, auf keinen Fall zulassen, dass andere Kommunikationsformen das Lesen verdrangen. Deshalb ist es wichtig, schreibt Wolf, "genau zu betrachten, was wir haben, und daruber nachzudenken, was wir bewahren wollen": den Zauber des Lesens. Und faszinierend zu lesen ist, nebenbei bemerkt, auch ihr eigenes Buch. dw-world.de Die Bostoner Professorin glaubt, dass wir an der Schwelle zu einer neuen Entwicklung stehen und unser lesendes Gehirn zu einen digitalen Gehirn werden konnte. "Wir sind dabei uns zu verandern. Einer der Ausloser fur mein Buch war mein Versuch, nach vielen Jahren "Das Glasperlenspiel" noch einmal zu lesen. Ich konnte es nicht! Die Geschichte war zu langsam, der Satzbau zu anspruchsvoll. Ich dachte mir: Was passiert mit mir? Das war mein Lieblingsbuch ... Ich habe mich gezwungen, es zu lesen - und dabei mein lesendes Ich nochmals entdeckt. Wir haben noch eine Chance! Westfalische Rundschau, Interview mit Maryanne Wolf (...) [Wolf] beschaftigt sich eingehend mit Formen fruher Leseforderung. Dies macht ihr Buch Das lesende Gehirn zu einer bereichernden Lekture fur Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen, die das Lesenlernen ihrer Kinder von Anfang an unterstutzen wollen. (...) Deshalb ist es wichtig, schreibt Wolf, genau zu betrachten, was wir haben, und daruber nachzudenken, was wir bewahren wollen: den Zauber des Lesens. Und faszinierend zu lesen ist, nebenbei bemerkt, auch ihr eigenes Buch. Deutsche Welle Bucherwelt In ihrem Buch Das lesende Gehirn hat sie ihre Erkenntnisse zusammengefasst als passende Lekture fur alle Eltern von Schulanfangern, die sich nach den grossen Ferien dem Abenteuer der Alphabetisierung zuwenden. Der Tagesspiegel In Deutschland hat sie fur Schlagzeilen gesorgt, die amerikanische Sprachforscherin Maryanne Wolf. Ihre Thesen haben es in sich. In ihrem aktuellen Buch "Das lesende Gehirn. Wie der Mensch zum Lesen kam und was es in unseren Kopfen bewirkt" heisst es: "Wir sind, was wir lesen und wie wir lesen. Lesen ist nicht nur eine herausragende Kulturleistung, sondern bestimmt auch massgeblich die Architektur unseres Gehirns." Was aber passiert, wenn wir immer weniger lesen? SWR2 Impuls Ein leidenschaftliches und unheimlich kluges Buch uber eine faszinierende Fahigkeit des Menschen. n-tv.de Das Geheimnis im Herz des Lesens, schreibt Maryanne Wolf, die Verfasserin des massstabsetzenden Standardwerks zur Biologie des Lesens, ist die Zeit, mit dem es dem Gehirn die Freiheit gibt, Gedanken zu haben, die tiefer sind als die Gedanken, die ihm bisher gekommen sind. Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, in seinem Buch Payback Lesen - so ihre [Maryanne Wolfs] Botschaft - bringt nicht nur intellektuellen, sondern auch emotionalen Reichtum und den zu bewahren, dafur setzt sie sich ein. Es lohnt sich dieses Buch zu lesen und sich dabei selbst zu beobachten, ob man den Text einfach nur einscannt, durch die Seiten blattert, sie studiert oder sich tatsachlich denkend vertieft und damit uber den Text hinaus wachst. Deutschlandradio Kultur Das Buch ist ein leidenschaftliches Pladoyer fur das Lesen - dafur, dass ein Stuck Kultur, das den Menschen einzigartig macht, nicht verloren gehen darf. Deutschlandfunk Es ist fur die Erforschung eine Themas nicht ohne Belang, wenn ihr Autor an eine fruhe Begeisterung, eine ins Erwachsenenalter durchgehaltene jugendliche Leidenschaft anknupfen kann. Das Buch, das die Leseforscherin Maryanne Wolf von der Bostoner Tufts-Universitat uber das Lesen geschrieben hat, schopft aus dieser doppelten Quelle: der Erfahrung einer reichen Lesebiographie und dem vom bildgebenden Verfahren angeleiteten Blick der Hirnforschung auf die neue Architektur des Gehirns, die sich beim Lesenlernen bildet. (...) Maryanne Wolf schreibt nicht nur eine Struktur-, sondern auch eine Faszinationsgeschichte des Lesens. (...) [Wir] stehen (...) heute zwei konkurrierenden Formen des Lesens gegenuber: dem scannenden, informationsverarbeitenden Lesen, zu dem uns die Informationsflut des Alltags drangt, und dem vertiefenden, interpretierenden Lesen. (...) Es gibt noch keine Langzeitstudien, die Wolfs alarmierende Einsicht zum harten wissenschaftlichen Problem machen konnten. Wer ihr eindringliches und erfahrungsgesattigtes Pladoyer gelesen hat, wird auf eine experimentelle Bestatigung nicht warten wollen. FAZ 1) nicht nur lesbar, sondern geradezu spannend geschrieben, 2) eine gut strukturierte Darstellung verschiedener Disziplinen mit ihren Perspektiven auf den Prozess des Lesens, 3) erfrischend unideologisch und selbstkritisch, 4) und von grosser Einfuhlsamkeit denjenigen gegenuber gepragt, denen das Gehirn beim Lesen oft nicht so recht "gehorchen" will. Legakids.net Wer sich schon einmal gefragt hat, wie Lesen und Schreiben funktionieren, findet in diesem Buch eine unterhaltsame, umfassende und erfreulich anschauliche Antwort. Es beschreibt, wie unser Gehirn es uns ermoglicht, zu "Zauberern der Worter" zu werden. Eine fantastische Leistung. Alberto Manguel, Autor von Eine Geschichte des Lesens" Unterhaltsam! Mit beeindruckender Geschmeidigkeit bewegt sich Wolf in einem relativ kompakten Buch (fur Kenner wie auch Neulinge) zwischen so unterschiedlichen Themenfeldern wie Linguistik, Neurowissenschaften, Kognitionswissenschaften und Archaologie ... Ihre Energie ist ansteckend. The New England Journal of Medicine Das lesende Gehirn beschreibt Magie und Mechanismen des Lesens und erzahlt die Geschichte der Entwicklung des Lesens und Schreibens im Rahmen der neurowissenschaftlichen Zusammenhange. [Wolf] veranschaulicht, welch umgestaltende Macht das Lesen auf die menschliche Wahrnehmung hat. New Scientist Brilliant! Ein Augenoffner! Philadelphia Inquirer Wolfs faszinierende Kombination aus Sprachgeschichte, Soziologie, Psychologie und Neurowissenschaft ist fesselnd und anschaulich. Zusatzlich bereichern Grafiken und Abbildungen sowie wundervolle Zitate aus Gedichten ihre lesenswerte Prosa. Absolut empfehlenswert! Library Journal Absolut faszinierend! ... Ein Muss fur jeden, der sich fur Sprache interessiert. Sie werden einen vollig neuen Eindruck von Wortern gewinnen. Sunday Telegraph Wolf lasst unsere Ehrfurcht vor dem menschlichen Gehirn neu aufleben: welch eine Anpassungsfahigkeit, welch eine Kreativitat und dann erst die Fahigkeit, mittels einer Ansammlung komischer Schnorkel mit anderen Geistern in Verbindung zu treten! San Francisco Chronicle Wolf bekundet einen tief empfundenen Respekt vor der Schonheit und vor der Macht des "lesenden Gehirns." Boston Globe Wolf verbindet topaktuelle Forschung uber verschiedene Disziplinen hinweg Psychologie und Archaologie, Linguistik und Padagogik, Geschichte und Neurowissenschaften zu einer wegweisenden Betrachtung des "lesenden Gehirns." Und stets erscheint sie dabei wie ein neugieriger und gebildeter Freund. Publishers Weekly Vor dem Hintergrund der Panik, die Humanisten derzeit ergreift, wenn der Niedergang des Leseverhaltens diskutiert wird, erscheint Wolfs emotionsloser Blickwinkel sehr zeitgemass. The New Yorker Ein Buch, uber das man sprechen wird! U.S. News & World Report Das lesende Gehirn ist intelligent, detailreich und fur Laien durchaus eine Herausforderung. Aber haben Sie Vertrauen zu Wolf! Ihre Art zu schreiben, die eher einem Gesprach ahnelt, ihre nachdenklichen Kommentare und die von ihr gewahrten Einblicke in die Arbeit mit Kindern und Eltern, die mit Legasthenie kampfen, verleihen dem Werk einen Erzahlfluss und einen klaren Stil. Minneapolis Star Tribune Alles was Wolf sagt, erscheint einleuchtend; Fachbegriffe werden zuerst definiert und Abbildungen erleichtern das Verstandnis. Sie weiss ganz offenbar, wovon sie spricht. Washington Post Book World Dieses warmherzige und faszinierende Buch ist ein Lobgesang auf das, in den Worten des ultimativen Lesers Proust, "fruchtbare Wunder einer Kommunikation im Herzen der Einsamkeit" ... Wenn Wolf den Spuren der Kulturgeschichte des Lesens folgt und die neurobiologischen Veranderungen erklart, die fur die Verwandlung von Wortern in Gedanken notwendig sind, wird aus ihrem Buch zugleich ein Pladoyer und ein Freudenfest fur das Lesen. Nur am Horizont zieht ein Gespenst herauf, nicht in der Art von Davids Goliath oderHans' Riese oder gar Harrys Voldemort, sondern in Form der rapiden Informationsverarbeitungskapazitat des Internets, welche das Lernen aus Buchern, als eine kulturspezifische Ausdrucksform von Bildung, zu einer anachronistischen intellektuellen Disziplin verkommen lasst. The Evening Standard [Wolf] zeigt ausserordentliches Verstandnis und Einfuhlungsvermogen fur das "lesende Gehirn," fur seine wunderbaren Leistungen und tragischen Dysfunktionen, und sie streut zahlreiche liebevoll ausgewahlte literarische Zitate ein ... Ein Paradebeispiel, wie wertvoll es sein kann, die Starken von Naturwissenschaft, Kunst und Geisteswissenschaft in einem einzigen, einfallsreichen und intellektuell stringenten Erkenntnisprozess zusammenzufassen. Bookforum Dieses umfangreiche Buch verknupft Psychologie, Literatur-, Sprach- und Neurowissenschaften und analysiert die grossen Denker wie Homer oder Plato mit der Quintessenz: Wir sind, was wir lesen. HistoryWire.com Ein weitgespanntes und spannendes Thema. Dieses Buch ist mit Herzblut ... geschrieben. Laborjournal Dieses Buch markiert den Beginn eines neuen Verstandnisses des Lesens: Es stellt dem modernen Klassenzimmer die Anfange des Lesens an sich gegenuber. Indem Wolf sowohl die Geschichte lesender Kulturen als auch die Entwicklung der Lesefahigkeit des Individuums darstellt, lasst sie uns einen tieferen intellektuellen Wert im Lesen erkennen. Nicholas Ostler, Autor von "Empires of the Word" Was fur eine zeitgemasse, leidenschaftliche Betrachtung der wundervollen Fahigkeit des Lesens. Gish Jen, Autorin von "Mona im gelobten Land" Dieses Buch ist schlicht und einfach atemberaubend. Irgendwie gelingt es Wolf, den Leser auf eine absolut fesselnde Reise durch Zeiten, Kulturen, das Gehirn und uralte philosophische Fragen uber unsere Existenz zu entfuhren, und das alles in einer erstaunlich grundlichen Beschreibung der Evolution des Schreibens, Lesens und des lesenden Gehirns. Lesen Sie dieses Buch und lassen Sie sich auf einen Spaziergang durch die Zeit und das Lesen mitnehmen und seien Sie darauf vorbereitet, verzaubert zu werden." Prof. Connie Juel, Stanford University (Das Buch) bietet eine fundierte Darstellung verschiedener wissenschaftlicher Perspektiven auf das Lesen.(...) Bewundern muss man an dem Buch die Vielschichtigkeit, in der die Autorin ihr Anliegen, die Wertschatzung und Forderung der Lesekultur, vortragt. JuLit "show more

Table of contents

Vorwort.- Teil I: Wie das Gehirn lesen lernte.- Unterricht mit Proust und dem Tintenfisch. Wie sich das Gehirn ans Lesen anpasste - die ersten Schriftsysteme. Die Geburt eines Alphabets und Sokrates' Einwände.-Teil II: Wie das Gehirn eines einzelnen Menschen lesen lernt.- Der erfolgreiche - oder weniger erfolgreiche - Weg zum Lesen. Die "Naturgeschichte' des Leseerwerbs - die Verknüpfung der Teile im jungen lesenden Gehirn. Die unendliche Geschichte der Leseentwicklung. Teil III: Wenn das Gehirn nicht lesen lernen kann.- Das Rätsel der Dyslexie und die Hirnstruktur. Gene, Talente und Dyslexie. Vom lesenden Gehirn zu "dem Nächsten'. Anmerkungen.- Indexshow more

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Aus den Rezensionen:"... ein allumfassendes Fachbuch für eine sehr breite Leserschaft über die wissenschaftlichen Disziplinen hinweg, die sich mit dem Lesen und Schreiben und der Überwindung der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten beschäftigten. ... bringt viel Gesprächsstoff in den Bereich der Leseförderung, was Fachleute ermuntern sollte, vielleicht pragmatischer und mit frischen Gedanken sich der Thematik zu widmen. ... ein Handbuch zur Förderung der Lesefertigkeiten an die Hand, die es schon im Kindergarten, in den Schulen aber auch in der neuen Wissensgesellschaft zu unterstützen gilt ..." ( in: Legasthenie-Coaching. De, 26.Oktober 2009) Wolf, die zwischen künftigen Lesern, Leseanfängern, entziffernden Lesern, fortgeschrittenen und Leseexperten differenziert, breitet einen Teppich unterschiedlichster Forschungsergebnisse aus, die sie in Bezug zu gesellschaftlichen Entwicklungen setzt. börsenblatt Fazit: Es ist das erste Buch, das Maryanne Wolf für die Allgemeinheit geschrieben hat, und herausgekommen ist ein Meisterwerk populärwissenschaftlicher Literatur, ein Handbuch zur Förderung der Lesefähigkeiten. B.I.T. Die Professorin Maryanne Wolf ist insofern ein Glücksfall, als sie sich nicht nur fachlich bestens in Psychologie, Neurowissenschaften und Kulturgeschichte auskennt, sondern sich noch dazu elegant und sehr lesbar auszudrücken vermag. Es liest sich faszinierend, wie Gehirnareale durch Lesen anders genutzt werden, wie neue Verknüpfungen entstehen und sich unsere Art zu denken und zu fühlen verändert. www.literaturtest.de Wolfs verständliche Darstellung der komplexen multifaktoriellen Ursachen von Lese-Rechtschreibstörungen und der vielen Maßnahmen, die man zur Entdeckung und Behandlung derselben ergreifen kann und sollte, verdient eine möglichst breite Leserschaft in einer Zeit, in der in manchen Kulturkreisen bis zu 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen arge Probleme mit Lesen, Schreiben und Textverständnis haben. Kurzum, Wolfs Buch ist äußerst empfehlenswert und bietet Experten wie Laien genau das, was gute Lektüre ausmacht: Wissenserwerb plus Lesegenuss. forschung-und-lehre.de In Deutschland leben derzeit rund fünf Millionen Menschen, die eine mehr oder weniger ausgeprägte Lese-Rechtschreibschwäche haben, auch Legasthenie genannt. Die Ursachen dafür sind vielfältig und erschöpfen sich keineswegs in einzelnen genetischen, psychischen oder sozialen Faktoren, wie die Sprachforscherin Maryanne Wolf jetzt in einem Buch eindrucksvoll darlegt. Neues Deutschland Ein überaus wertvolles Buch, das ich nur sehr empfehlen kann. Meines Wissen gibt es momentan kein anderes Werk, dass die Wichtigkeit des Vorlesens, des Lesen- und Schreibenlernens besser herausarbeitet und die Wichtigkeit darstellt. Fast schon eine Pflichtlektüre für alle, die sich mit Kindern und lesen lernen beschäftigen. wissensagentur.net Es ist alles andere als ein trockenes, wissenschaftliches Buch! Es ist voller Leidenschaft von der international anerkannten Hirnforscherin Prof. Dr. Maryanne Wolf geschrieben und zwar so, dass es die Leser sofort gefangen nimmt! (...) Wirklich jeder, der sich für Literatur und die Grundlagen, Dank derer wir Menschen das Lesen "entdeckt" haben, interessiert - wird und sollte dieses wunderbare Buch unbedingt selbst lesen! Es entgeht Ihnen sonst etwas wirklich Interessantes und Wichtiges! buchwelt.de Das Lesen aktiviere die außerordentliche Fähigkeit des Gehirns, zwischen seinen bestehenden Strukturen neue, kreative Verbindungen auszubilden, sagt die amerikanische Bildungsforscherin Maryanne Wolf. In ihrem Aufsehen erregenden Bestseller "Das lesende Gehirn" warnt sie davor, dieses Fähigkeit im Zeitalter des digitalen Lesens aufs Spiel zu setzen. Ostthüringer Zeitung Dass wir Wörter lesen können, ist (...) nichts selbstverständliches. Wir müssen es uns von Kindheit an erarbeiten, und unsere kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeshow more
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