BilderStörung

BilderStörung : Zur schwierigen Geschichte eines Phänomens

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Description

Der Angriff auf das Bild - sein Auslöschen, Wegätzen, Zerkratzen etc. - nimmt mit dem historischen Ikonoklasmus des fruhen Mittelalters, der bereits ein mediales Massenereignis war, seinen Anfang und pflanzt sich in seiner Gewalt kontinuierlich fort: Ob es die sakrale Figur, das Gemälde im Museum, das Bild eines Politikers, einer Gottheit oder der verschleierten Frau ist - die an ihm verübte Tat der Auslöschung und Störung hat bis heute Konjunktur. Den Tätern sind einige Untersuchungen gewidmet worden. Wie steht es aber mit den ge- und verstörten Bildern selbst? Sind sie bloß Opfer, oder befähigt sie die sich in ihnen manifestierende Störung gerade dazu, etwas aufscheinen zu lassen, was jenseits des Politischen und Soziologischen liegt? Die Bild-Störung - sowohl die des Bildes wie die im Bild - macht auf die Wechselbeziehung zwischen Sichtbar- und Unsichtbarmachung aufmerksam, indem sie das visuell Tradierte angreift. Was geschieht jedoch in der Wahrnehmung dieser Störung als Bild? Wieweit kann hierbei das verdrängte Andere sichtbar gemacht werden? Gibt es eine Ästhetik der Bild- Störung, und welche Rolle spielt die Gewalt dabei? Die Annährung an diese Fragen geschieht an einem besonderen Fall medialer Darstellung: dem Gesicht in Bild (Malerei, Fotografie) und Film. "Das Gesicht ist eine Horrorgeschichte", so formulieren es Gilles Deleuze und Félix Guattari - diesen Faden nimmt Joanna Barcks phänomenologische Untersuchung des Störungsphänomens auf, um am Ende nicht nur der Störung des Bildes, sondern auch der Einheit von Bild und Gesicht näher zu kommen.show more

Product details

  • Hardback | 300 pages
  • Philo Fine Arts
  • German
  • zahlreiche Abbildungen
  • 3865726631
  • 9783865726636