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Description

Tobias oder auch Toby Hoffmann gilt als begnadeter Performance-Poet. Seine Auftritte sind kraftvoll und uberzeugend, so prasselt er schon mal mit einem schmetternden Wortstakkato auf sein Publikum nieder. Aber was geschieht, wenn diese Verbalkraftakte, diese Verbalexzesse in gedruckter Form zuganglich werden, was bleibt von der Wirkung ubrig? Seine Gedichte, die oft mit pornographischen und politischen Versatzstucken arbeiten, wollen provozieren. Dabei bleiben sie immer sprachgewandt und sich des Mediums Literatur bewusst. Hoffmann, der sich selbst als Jandlist bezeichnet, hat dem experimentellen Poeten nicht nur einen Nachruf geschrieben, er scheint auch dessen poetischem Arbeitsansatz zu folgen, die Voraussetzung moderner Kunst musse eine fortwahrende Realisation von Freiheit sein. Dass sich Hoffmann dieser Freiheit nicht umsonst bedient, zeigen seine Gedichte. Er attackiert, kokettiert und experimentiert, er bedient sich gangiger Floskeln und gibt ihnen durch bizarre Aneinanderreihung einen verbluffend neuen Sinn. Beim Lesen dieser Gedichte werden nicht nur eine Menge Bilder evoziert, es entsteht auch ein freier Raum, daruber neu nachzudenken.
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Product details

  • Paperback | 69 pages
  • 127 x 203 x 4mm | 86g
  • Lyrikedition 2000
  • German
  • Illustrations, black and white
  • 3865200699
  • 9783865200693

About Professor Tobias Hoffmann

Tobias Hoffmann, Jahrgang 1980, ist Lyriker, Performance-Poet und Musiker, Veranstalter und Moderator von Poetry Slams und Lesungen. 2002 erhielt er den Ravensburger Literaturpreis. Bisher veroffentlichte er in Zeitschriften und Anthologien. In dem von ihm mitbegrundeten Verlag Edition Kulturbremse ist u.a. das Gedichtheft Die Tage in der blauen Stadt (2004) erschienen. Er lebt in Ravensburg. www.korpustoby.de
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Review Text

"Der einzig wahre Wilde unter Deutschlands jungen Dichtern hat sich in den vergangenen beiden Jahren - meist frisch rasiert und recht manierlos - nicht nur auf den Slam-Bühnen Deutschlands einen Namen gemacht und gilt auch in Hochkulturkreisen inzwischen als Hoffnungsträger. Sein Bekenntnis zur Beat-Generation spiegelt sich sprachlich wie körperlich immer wieder deutlich in seiner konkreten, sehr direkten Form." (Wehwalt Koslovsky)
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