Anerkennung
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Description

Theorien der "Anerkennung" zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Leistungsstärke aus. In den letzten Jahren haben sie die Forschung auf den Gebieten der Moralphilosophie, der Politischen Philosophie und der Sozialphilosophie, aber auch auf denen der Psychologie und der Sozialwissenschaften sowohl thematisch als auch methodisch sehr stark bereichert. Viele dieser Theorien versuchen zudem, Überlegungen, die von klassischen Autoren wie Fichte oder Hegel entwickelt wurden, für die aktuelle Diskussion systematisch fruchtbar zu machen. Dieser Konstellation trägt der vorliegende Band Rechnung. Durch eine Verzahnung von systematischen und philosophiegeschichtlichen Überlegungen leistet er einen wesentlichen Beitrag zur Lösung und Weiterentwicklung aktueller anerkennungstheoretischer Probleme und Fragestellungen sowie zu einer Neuinterpretation klassischer philosophischer Texte. Aufgrund seines thematischen Zuschnitts ist das Buch nicht nur für Philosophen, sondern auch für Sozialwissenschaftler von großem Interesse. Mit Beiträgen von: J. Bernstein, D. Brudney, J.-Ph. Déranty, N. Fraser, A. Honneth, H. Ikäheimo, A. Laitinen, F. Neuhouser, T. Pinkard, M. Quante, E. Renault, H.-C. Schmidt am Busch, L. Siep, A. Wildt und Ch. F. Zurn
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Product details

  • Hardback | 351 pages
  • 170 x 244 x 21mm | 757g
  • Berlin/Boston
  • German
  • 3050044128
  • 9783050044125
  • 1,813,115

Table of contents

1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Einleitung;8
2.1;I.;9
2.2;II.;11
2.3;III.;15
3;Teil I;26
3.1;Rousseau und das menschliche Verlangen nach Anerkennung;28
3.1.1;I. Was ist l amour propre?;29
3.1.2;II. L amour propre als Hauptquelle menschlicher Übel;33
3.1.3;III. Soziale und politische Gegenmittel;40
3.1.4;IV. L amour propre als Gegenmittel gegen die von ihr hervorgebrachten Übel;47
3.2;Anerkennung und Verleiblichung;54
3.2.1;Den Menschen anerkennen;54
3.2.2;Rechte, Proto-Rechte, Normen;56
3.2.3;Individualität (I): Die soziale Konstitution von Freiheit;62
3.2.4;Proto-Rechte: Ein erster Ansatz;68
3.2.5;Individualität (II): Freiheit als Leiblichkeit;71
3.2.6;Der intersubjektive Leib;75
3.2.7;Der erscheinende Leib;78
3.2.8;Der erscheinende Leib, genetische Bedingungen und Proto-Rechte;86
3.3; Der reine Begriff des Anerkennens ;92
3.3.1;I. Der Begriff des Geistes;94
3.3.2;II. Der Begriff des Selbstbewusstseins;96
3.3.3;III. Der reine Begriff des Anerkennens;100
3.4;Anerkennung in der Phänomenologie des Geistes und in der heutigen praktischen Philosophie;108
3.4.1;I. Anerkennung in der Phänomenologie des Geistes;109
3.4.2;II. Anerkennung in der praktischen Philosophie der Gegenwart;113
3.5;Anerkennung, das Rechte und das Gute;126
3.5.1;I.;126
3.5.2;II.;130
3.5.3;III.;135
3.5.4;IV.;138
3.6;Marx neuer Mensch;146
3.7; Anerkennung in der Psychoanalyse;182
3.7.1;1 Anerkennung bei Freud und Kleinianern;184
3.7.2;2. Propositionale und personale Anerkennung;188
3.7.3;3. Personale und propositionale Anerkennung bei Winnicott und Benjamin;191
3.7.4;4. Narzissmus, Intersubjektivität und Anerkennung;195
3.7.5;Literatur;198
4;Teil II;200
4.1;Zur Neubestimmung von Anerkennung;202
4.1.1;Das Identitätsmodell;204
4.1.2;Die Verdrängung der Umverteilung;205
4.1.3;Verdinglichung von Identitäten;206
4.1.4;Diskriminierung als Statusunterordnung;207
4.1.5;Maldistribuierung;210
4.2;Arbeit und Anerkennung;214
4.2.1;I.;216
4.2.2;II.;221
4.2.3;III.;228
4.3;Das Erbe der Kritischen Theorie: Lässt Marx sich über die Anerkennungstheorie retten?;230
4.3.1;Normative Philosophie oder Gesellschaftstheorie?;232
4.3.2;Welches Verständnis der sozialen Kämpfe?;233
4.3.3;Welche historische Diagnose für welche Kritik?;240
4.4;Lassen sich die Ziele der Frankfurter Schule anerkennungstheoretisch erreichen?;244
4.4.1;1. Zum Strukturwandel der Arbeitswelt;244
4.4.2;2. Die Kritische Theorie als Anerkennungstheorie;246
4.4.3;3. Nancy Frasers Kritik;248
4.4.4;4. Soziale Wertschätzung;251
4.4.5;5. Ergebnis und Ausblick;264
4.4.6;Literatur;268
4.5;Kritik der politischen Ökonomie und die gegenwärtige Kritische Theorie;270
4.5.1;Eine Verteidigung von Honneths Anerkennungstheorie;270
4.6;Zum Bedeutungsspektrum des Begriffs Anerkennung : die Rolle von adäquater Würdigung und Gegenseitigkeit;302
4.6.1;1. Selbstbeziehungen und warum Anerkennung von Bedeutung ist;304
4.6.2;2. Adäquate Würdigung;306
4.6.3;3. Adäquate Würdigung und die uneingeschränkte normativistische Sicht;309
4.6.4;4. Der Gegenseitigkeits-Gedanke und zwei Arten von Einschränkungen;310
4.6.5;5. Die Spannung und wie sich mit ihr umgehen lässt: die zweiteilige Darstellung;312
4.6.6;6. Einige engere Auffassungen der relevanten Eigenschaften und Reaktionen;315
4.6.7;7. Schluss;322
4.7;Die Realisierung unserer Bestimmung;326
4.7.1;Einleitung;326
4.7.2;1. Anerkennung zwei Herangehensweisen an das Thema;327
4.7.3;2. Anerkennung und die Konstitution des Personseins;330
4.7.4;3. Die ethische Qualität des Lebens innerhalb einer anerkennungsgegründeten Lebensform;341
4.7.5;4. Aristotelischer Essenzialismus mit naivem psychologischem Optimismus?;342
4.7.6;5. Personsein als Telos;346
4.7.7;Schluss;348
4.8;Personenverzeichnis;350
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About Hans-Christoph Schmidt am Busch

Hans-Christoph Schmidt am Busch lehrt als Privatdozent am Philosophischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und ist Leiter eines Projekts zur Sozialphilosophie von Charles Fourier am Institut für Philosophie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
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