Abendmahlsgemeinschaft ist möglich

Abendmahlsgemeinschaft ist möglich : Thesen zur Eucharistischen Gastfreundschaft

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Description

Erstmals findet im Land der Reformation vom 28. Mai bis 1. Juni 2003 in Berlin ein Ökumenischer Kirchentag statt. Ein zentrales Thema, mit dem sich viele Erwartungen verknüpfen, wird das gemeinsame Abendmahl sein. Viele erwarten, dass die Kirchen die Kirchentagsteilnehmer gegenseitig einladen, gemeinsam das Abendmahl / die Eucharistie zu empfangen. Ist eine solche "eucharistische Gastfreundschaft" möglich, obwohl die Kirchen immer noch auf dem Weg zur vollen Kirchengemeinschaft sind? Die katholischen Bischöfe haben dagegen bereits ihre Bedenken angemeldet.
In ihren Thesen dokumentieren und begründen das Centre d'Études Oecumeniques (Strasbourg), das Institut für Ökumenische Forschung (Tübingen) und das Konfessionskundliche Institut (Bensheim):
Eucharistische Gastfreundschaft im Sinne der gegenseitigen Einladung, an der Mahlgemeinschaft mit Christus teilzunehmen, trotz der noch bestehenden Unterschiede im theologischen Verständnis und in der Praxis der Kirchen ist theologisch verantwortbar und in vielen Fällen pastoral sogar geboten. Die ökumenische Arbeit hat einen Stand erreicht, der nicht nur für einzelne Christen Konsequenzen hat, sondern gebietet, von einer reinen "Notstandsseelsorge" zu einer offiziellen Praxis eucharistischer Gastfreundschaft zu kommen. Deshalb plädieren die Verfasser für eine offene Praxis eucharistischer Gastfreundschaft als Normalfall im Leben ökumenisch verbundener Gemeinden.

Herausgeber und Autoren

Das Centre d'Études Oecumeniques in Straßburg wurde 1965 vom Lutherischen Weltbund gegründet. Es steht als unabhängiges theologisches Forschungsinstitut im Dienste der lutherischen Kirchen und repräsentiert sie in ökumenischen Dialogen auf Weltebene.

Das Institut für Ökumenische Forschung ist eine sich selbst verwaltende Lehr- und Forschungseinrichtung innerhalb der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Es wurde 1963/64 von Prof. Hans Küng gegründet und wird seit 1996 von Bernd Jochen Hilberath geleitet. Die Lehrveranstaltungen des Instituts, dessen Schwerpunkt auf dem Gebiet der Forschung liegt, bilden eine Ergänzung zu den Lehrangeboten der beiden theologischen Fakultäten.

Das Konfessionskundliche Institut in Bensheim an der Bergstraße besteht seit 1947. Träger des Instituts ist der Evangelische Bund e. V., ein konfessionskundliches und ökumenisches Arbeitswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die EKD fördert die Arbeit des Instituts.
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Product details

  • Paperback | 83 pages
  • 2. Aufl.
  • 9783874764315