Programmieren mit Modula-2 Grundkurs Angewandte Informatik: I

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Description

Die Methode der schrittweisen Verfeinerung fiihrte uns auf der Datenseite zu den strukturierten Datentypen und auf der Algorithrnenseite zu den Prozeduren. Durch Parameterlisten werden Prozeduren zu einem flexiblen, wiederverwendbaren Konstrukt. Eine Prozedur HiBt sich also, sofern sie nur allgemein genug ge schrieben ist, in mehreren Programmen verwenden. Wiederverwendbarkeit von Prozeduren erfordert, daB keine Veranderung oder Verwendung globaler GroBen vorkommt, daB alle Parametertypen bekannt sind und daB die Prozeduren im verwendenden Programm neu tibersetzt werden. Sowohl vom Schreiber der Prozedur als auch von ihrem Verwender wird also Programmierdisziplin gefordert, da eine Prozedur nicht immer unabhangig von ihrer Umgebung ist. Diese Schwachen werden durch Module beseitigt, die noch die wertvolle Eigenschaft mitbringen, die Zerlegbarkeit (Modularisierung) des Pro gramms in einzelne, voneinander unabhangige Teile zu untersttitzen. Stellen wir uns vor, es soll ein groBeres Softwareprojekt mit mehreren Mitar beitern durchgeftihrt werden. Mit dem gegenwartigen Kenntnisstand wtirde man wie folgt vorgehen: Zu Beginn eines Softwareprojekts erfolgt die Festlegung der wichtigsten Datenstrukturen, dann werden die Teilprobleme getrennt bearbeitet (d.h. die Strukturen wer den auf unterschiedliche Weise manipuliert).

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Product details

  • Paperback | 319 pages
  • 169.93 x 244.09 x 18.54mm | 557.92g
  • Springer Fachmedien Wiesbaden
  • Vieweg+Teubner Verlag
  • Weisbaden, Germany
  • English, German
  • Revised
  • 2.Aufl. 1994
  • black & white illustrations
  • 3519129345
  • 9783519129349

Table of contents

Darstellung und Entwurf von Algorithmen Programmierzyklus - Entwurfsprinzipien fur Algorithmen - Beispiel: Telefonverzeichnis - Datentyp und Variable - Darstellung von Algorithmen - Eigenschaften von Algorithmen - Einfache Programme in Modula-2 - Beschreibung durch Syntaxdiagramme - Gestaltung von Programmen - Konstantendefinition und Variablenvereinbarung - Anweisungen - Einfache Standardtypen - Typdefinition - Kompatibilitat - Strukturierte Datentypen Datenstrukturen - Der Datentyp ARRAY - Der Datentyp RECORD - Der Datentyp SET - Prozeduren und Funktionen - Ein einfuhrendes Beispiel: Bruche kurzen - Deklaration von Prozeduren - Aufruf von Prozeduren - Funktionsprozeduren - Offene Array-Parameter - Blockstruktur; Gultigkeit und Lebensdauer von Objekten - Rekursion - Prozedurtypen und -variablen - Dynamische Datenstrukturen Ein einfuhrendes Beispiel: Dynamische Listen - Der Datentyp POINTER - Einfach verkettete lineare Listen mit Pointern - Module Einfuhrung - Interne (lokale) Module - Externe Module (Bibliotheksmodule) - Basis- und Bibliotheksmodule Das Konzept - Systemmodule - Notwendige Zusatzmodule - Standardbibliotheken - Anwendung: Permanente Datenspeicherung in Dateien

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