Die Politische Intention Der Apocolocyntosis

Die Politische Intention Der Apocolocyntosis

Paperback Language: German

By (author) Anonym

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  • Publisher: GRIN Verlag
  • Format: Paperback | 26 pages
  • Language: German
  • Dimensions: 148mm x 210mm x 2mm | 45g
  • Publication date: 21 September 2013
  • ISBN 10: 365625365X
  • ISBN 13: 9783656253655
  • Illustrations note: black & white illustrations

Product description

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Institut fur Klassische Altertumskunde ), Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Vae me, puto, concacavi me! Mit diesen Worten beendet Kaiser Claudius in der vom Philo-sophen, Staatsmann und Dichter Seneca verfassten Satire Apocolocyntosis sein Leben und begibt sich folgend auf eine Himmel- und Hollenfahrt. Claudius starb am 13. Oktober 54 und wurde wenige Zeit spater als divus Claudius konsekriert. Kurz nach seiner Apotheose erschien die Apocolocyntosis, in der Seneca auf scharfste Weise mit Claudius abrechnet. Dass Seneca die Satire zum einen aus personlichem Interesse geschrieben hat, ist offenkun-dig und in der Forschung grundlegend anerkannt. Jedoch wirft das Werk noch eine Frage bezuglich einer politischen Absicht auf, die in dieser Arbeit untersucht wird. Diese Frage nach der politischen Intention der Apocolocyntosis wurde in der Forschung kontrovers dis-kutiert und brachte noch keine endgultige Losung hervor. So vertritt beispielsweise KRAFT die These, dass Seneca die Satire verfasst hat, um sich in der politischen Auseinandersetzung zwischen dem neuen Kaiser Nero und dem leiblichen Sohn des Claudius, Britannicus, auf die Seite Neros zu schlagen. Weiterhin behaupten eine Reihe von Forschern, beispielsweise MUNSCHER und neuerdings HORSTKOTTE, dass die Apocolocyntosis gegen Agrippina ge-richtet sei. BRINGMANN und KLOFT verbinden mit der Schmahschrift eher eine Kritik der politischen Wirklichkeit und eine Verschmahung des Claudius allgemein als Herrscher. Diese Arbeit soll zeigen, dass Senecas politische Intention darin bestand, seine Einstellung be-zuglich der Politik des Claudius darzustellen und ihn allgemein in seiner Herrscherfunktion zu kritisieren, wobei eine vorsichtige Tendenz aristokratischer Einflusse moglich gewesen ware. Neben diesem sollen die beiden Interpretationen bezuglich Agrippina und

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