• Publisher: Spektrum Akademischer Verlag (Germany)
  • Format: Paperback | 413 pages
  • Language: German
  • Dimensions: 126mm x 188mm x 22mm | 522g
  • Publication date: 22 April 2010
  • Publication City/Country: Basingstoke
  • ISBN 10: 3827416019
  • ISBN 13: 9783827416018

Product description

Wir Menschen sind erstaunliche Wesen. Unsere Korper sind in der Evolution - genau wie die aller Tiere - durch naturliche Selektion entstanden, und doch unterscheiden wir uns von samtlichen anderen Geschopfen in vielfaltiger Weise. Wir nutzen Sprache zur Kommunikation. Wir fuhren Kriege, glauben an Religionen, bestatten unsere Toten und sind bei Sex-Themen peinlich beruhrt. Wir sehen fern, fahren Auto und essen Eis. Warum sind wir so anders? Als einzige Vertreter unter den Tieren vermogen Menschen andere zu imitieren und konnen so Ideen, Angewohnheiten, Fahigkeiten, Verhaltensweisen, Erfindungen, Lieder und Geschichten untereinander kopieren. All das sind Meme, ein Begriff, den Richard Dawkins 1976 am Ende seines Buches "Das egoistische Gen" gepragt hat. Wie Gene sind auch Meme Replikatoren; sie wetteifern darum, in so viele Gehirne wie moglich zu gelangen, und diese Konkurrenz der Meme hat unseren Geist und unsere Kultur geformt, so wie die naturliche Selektion unsere Korper modelliert hat. Wir Menschen sind, wozu die Meme uns gemacht haben: Wir sind allesamt Mem-Maschinen. Ist die Analogie zwischen Memen und Genen uberhaupt hilfreich? Fuhrt sie uns weiter - zu starken neuen Theorien, die tatsachlich etwas Wichtiges erklaren? Diese Fragen wirft Richard Dawkins in seinem Vorwort zu dem Buch auf, und seiner Ansicht nach gewinnt Susan Blackmore eben hier eigene Statur. >>Sie gewohnt uns zunachst mit einigen faszinierenden Denkanstossen an den memetischen Stil der Argumentation. Warum reden wir so viel? Warum konnen wir nicht aufhoren zu denken? Warum schwirren uns bestimmte Melodien im Kopf herum und qualen uns bis zur Schlaflosigkeit? Ihre Antwort leitet sie in allen Fallen auf die gleiche Weise ein: "Stellen Sie sich eine Welt voller Gehirne vor, in der es weitaus mehr Meme gibt, als unterkommen konnen. Nun fragen Sie sich: Welche Meme werden mit grosserer Wahrscheinlichkeit einen sicheren Unterschlupf finden und weiter gegeben werden?" Die Antwort ist einleuchtend, und sie verhilft uns zu einem besseren Verstandnis unserer selbst. Susan Blackmore geht geduldig und geschickt weiter vor und wendet dieselbe Methode auf immer tiefgrundigere und interessantere Probleme an. Wozu ist Sprache da? Was zieht uns an unseren Geschlechtspartnern an? Warum sind wir nett zueinander? Waren Meme die Triebfeder fur die rasche, massive und erstaunliche evolutionare Vergrosserung des menschlichen Gehirns?"

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Author information

>Jede Theorie verdient ihre beste Darstellung, und eben dies ist Susan Blackmore fur die Theorie der Meme gelungen ... Ich bin hocherfreut, ihr Buch zu empfehlen."

Review quote

Gut verstandlich geschrieben, auch fur Laien faszinierend. (ekz-Informationsdienst)sehr verstandlich und leicht lesendes Buch. (...) lesenswert und interessant. (media-mania.de)Susan Blackmores Die Macht der Meme bietet alles, was ein wissenschaftliches Buch popular macht: personlich gefarbte Anekdoten, eine anschaulich dargestellte, flott geschriebene Theorie, die von einer zentralen These ausgeht und hier und da ein bisschen Kulturkritik mit einfliessen lasst. (literaturkritik.de)Susan Blackmore schreibt leichtfussig und witzig. Sie kennt sich nicht nur in Biologie und Psychologie gut aus. (Natur & Kosmos)Der Autorin gelingt es durch ihre angenehm lockere Sprache und einpragsame Beispiele, die auf den ersten Blick seltsam anmutende These von den sich selbst replizierenden Informationseinheiten nachvollziehbar zu machen. Sie provoziert zum Nachdenken, indem sie scheinbare Selbstverstandlichkeiten hinterfragt und kommt dabei zu uberraschenden Deutungen. Fassen wir zusammen: Susan Blackmore ist ein aussergewohnlich spannendes Buch gelungen, das sowohl Laien faszinieren als auch Forschern neue Perspektiven aufzeigen kann. (Pro Zukunft)Studenten der Psychologie, Soziologie, Anthropologie, Kommunikationswissenschaften und Wirtschaft werden ihr Buch als Schatztruhe voller Forschungsideen empfinden. amazon.de Ein originelles Buch. (Bild der Wissenschaft)Bemerkenswert! (Times Literary Supplement)Jede Theorie verdient ihre beste Darstellung, und eben dies ist Susan Blackmore fur die Theorie der Meme gelungen (...) Ich bin hocherfreut, ihr Buch zu empfehlen. (Richard Dawkins)Jeder, der hofft - oder furchtet -, dass sich die Memetik zu einer Wissenschaft der Kultur entwickelt, wird in dieser sicher angelegten Erkundung ihrer Perspektiven einen wahren Augenoffner finden. (Daniel Dennett)Blackmore (...) legt diese Theorie in sehr geschliffenem Stil dar, mit Beispielen und Anekdoten, die lebendig, informativ und manchmal geradezu charmant sind. Dies

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Ein aufs Ganze gehendes Buch.Susan Blackmore schreibt leichtfussig und witzig.Sie provoziert zum Nachdenken, indem sie scheinbare Selbstverstandlichkeiten hinterfragt und kommt dabei zu uberraschenden Deutungen. Susan Blackmore ist ein aussergewohnlich spannendes Buch gelungen, das sowohl Laien faszinieren als auch Forschern neue Perspektiven aufzeigen kann.Jede Theorie verdient ihre beste Darstellung, und eben dies ist Susan Blackmore fur die Theorie der Meme gelungen (...) Ich bin hocherfreut, ihr Buch zu empfehlen."

Table of contents

1. Seltsame Geschöpfe 2. Der universelle Darwinismus 3. Die Evolution der Kultur 4. Aus der Memperspektive 5. Drei Probleme mit Memen 6. Das große Gehirn 7. Die Ursprünge der Sprache 8. Koevolution von Memen und Genen 9. Die Grenzen der Soziobiologie 10. "Ein Orgasmus rettete mein Leben" 11. Sex in der modernen Welt 12. Eine memetische Theorie des Altruismus 13. Der Altruismustrick 14. Meme des New Age 15. Religionen als Memplexe 16. Ins Internet 17. Der ultimative Memplex 18. Aus dem Memrennen hinaus