Das Lesende Gehirn: Wie Der Mensch Zum Lesen Kam - Und Was Es in Unseren Kopfen Bewirkt

Das Lesende Gehirn: Wie Der Mensch Zum Lesen Kam - Und Was Es in Unseren Kopfen Bewirkt

Hardback Language: German

By (author) Maryanne Wolf, Translated by Martina Wiese

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Paperback $18.99
  • Publisher: Spektrum Akademischer Verlag
  • Format: Hardback | 350 pages
  • Language: German
  • Publication date: 14 October 2009
  • ISBN 10: 3827421225
  • ISBN 13: 9783827421227
  • Edition statement: Edition. ed.

Product description

"Wir sind nicht zum Lesen geboren," sagt Maryanne Wolf. "Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befohlen hatten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veranderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirn, was uns wiederum zuvor ungekannte Denkweisen eroffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte." Das lesende Gehirn erkundet die wundersame Fahigkeit unseres Gehirns, sich als Reaktion auf auere Veranderungen immer wieder anzupassen und umzugestalten. Die Autorin geht der Frage nach, wie und warum diese "offene Architektur," also die Elastizitat und Plastizitat unseres Gehirns, den Menschen einerseits hilft, andererseits aber Schwierigkeiten bereitet, lesen zu lernen und geschriebene Sprache zu verarbeiten. Sie untersucht auerdem, was im Gehirn von Menschen geschieht, die etwa an Lese-Rechtschreib-Schwache leiden oder gegen sie ankampfen. Wolf, eine international angesehene Expertin fur die Zusammenhange zwischen Lesen und Gehirn, bringt ihre personliche Leidenschaft und schriftstellerische Gabe in diese Geschichte des lesenden Gehirns ein. Jeder, der gerne liest, wird von diesem kleinen Meisterwerk der popularwissenschaftlichen Literatur fasziniert sein. Einige Aussagen aus dem Buch: Wir konnen unser Gehirn durch das verandern, was wir lesen. Sowohl im Kontext der Evolution unserer Art als auch im Rahmen unserer individuellen Entwicklung beeinflussen Sprache und Inhalt des von uns Gelesenen - von fruhester Kindheit bis ins hohe Alter - die Funktionsweise unseres Gehirns. Wir konnen etwas uber das Gehirn allgemein lernen, wenn wir uns mit Legasthenie/Dyslexie beschaftigen. Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwache haben oft auergewohnliche Gaben, die aber manchmal wegen der Leseschwierigkeiten un- oder unterentwickelt bleiben. Wie konnen wir diese Fahigkeiten freisetzen und den Betroffenen zugleich helfen, lesen zu lernen? Es ist sehr wichtig, das lesende Gehirn zu erhalten. Unsere grundlegenden Lesefertigkeiten scheinen heute in Gefahr. Was bedeutet die digitale Kultur fur die Fahigkeit, beim Lesen Querverbindungen zu knupfen, Inhalte zu analysieren und unter die Oberflache vorzudringen? Wird die Unmittelbarkeit und schiere Masse von Information uns als Art intelligenter machen, oder droht uns ein Verlust an tieferem Verstandnis, Wissen und Kreativitat? Oder werden beide Entwicklungen parallel ablaufen? Gedruckte Worter sind wertvoll. In unseren weltweiten Bemuhungen um sprachliche Bildung mussen wir das auf Papier geschriebene Wort bewahren und die nachste Generation mit mutiplen Lesefertigkeiten ausstatten.

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""Wir sind nicht zum Lesen geboren. Es gibt keine Gene, die je die Entwicklung des Lesens befohlen hatten. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren. Und mit dieser Erfindung veranderten wir unmittelbar die Organisation unseres Gehirns - was uns wiederum zuvor ungekannte Denkweisen eroffnete und damit die geistige Evolution unserer Art in neue Bahnen lenkte."" Maryanne Wolf Wie hat die Menschheit das Lesen gelernt? Und wie lernen Kinder lesen? Was geschieht in unseren Gehirnen, wenn wir uns diese Kulturtechnik aneignen? Wie werden aus den kleinen schwarzen Schnorkeln in unseren Kopfen Bilder, Vorstellungen, Gefuhle und fremde Welten?Was bedeutet Lesen fur unsere individuelle Entwicklung - nicht nur in unserer Kindheit, sondern unser ganzes Leben hindurch -, und in welcher Wechselwirkung stehen Lesen und Schreiben mit Kultur und Zivilisation? Was konnen wir aus Lese-Rechtschreib-Schwachen uber die Prozesse im Gehirn lernen?Sind wir, was wir lesen? "Das Buch, das die Leseforscherin Maryanne Wolf von der Bostoner Tufts-Universitat uber das Lesen geschrieben hat, schopft aus dieser doppelten Quelle: der Erfahrung einer reichen Lesebiographie und dem vom bildgebenden Verfahren angeleiteten Blick der Hirnforschung auf die neue Architektur des Gehirns, die sich beim Lesenlernen bildet ... Maryanne Wolf schreibt nicht nur eine Struktur-, sondern auch eine Faszinationsgeschichte des Lesens."" Frankfurter Allgemeine Zeitung""Das Buch ist ein leidenschaftliches Pladoyer fur das Lesen - dafur, dass ein Stuck Kultur, das den Menschen einzigartig macht, nicht verloren gehen darf." "Deutschlandfunk""